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Magersucht - erste Anzeichen (Anorexia nervosa)
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Magersucht - erste Anzeichen (Anorexia nervosa)Magersucht ist eine krankhafte Essstörung, auch wenn die lateinische Bezeichnung von einem Appetitverlust, bzw. von einer Appetitminderung spricht. Der Zusatz „nervosa“ im lateinischen Namen bedeutet, dass die Erkrankung psychische Ursachen hat.Das Streben nach dem perfekten Körper. Im Anfangsstadium ist es sehr schwer, eine Anorexie zu ... kennen, oder zu diagnostizieren. Die Beobachtung des Verhaltens von Betroffenen kann jedoch erste Hinweise liefern. Bei anorektischen Patienten/Innen verändert sich das Essverhalten. Doch nicht nur das. Auch ihre täglichen Gewohnheiten ändern sich. Neue Gewohnheiten kommen hinzu, die man schon beinahe als Manie bezeichnen könnte. Magersüchtige Patienten/Innen kontrollieren fast schon krankhaft ihr Gewicht. Mehrmals täglich stellen sie sich auf die Waage. Markierungen am Gürtel gehören ebenso zu den Gewohnheiten, die man fast ausschließlich bei magersüchtigen Menschen erkennen kann.Anorektische Menschen essen nur sehr wenig, und auch hier nur Nahrungsmittel, die wenig, bis kaum Kalorien haben. Sie sind vom Essen und von Diäten regelrecht besessen, sie haben kaum ein anderes Gesprächsthema. Die meisten von ihnen betreiben übermäßig Sport, selbst, wenn sie erschöpft oder verletzt sind. Das wahrlich Gefährliche an Magersucht ist nicht nur der extreme Gewichtsverlust, sondern eher die Folgen dessen, sowie die veränderte Selbstwahrnehmung. Anorektische Patienten/Innen erkennen sich selbst nicht als dünn, oder gar dürr, sie sehen sich, auch wenn sie nur noch 30-40 Kilo wiegen, als dick und fett. Diese veränderte Wahrnehmung führt dazu, dass sie immer weniger essen und auch ihre krankhaften Gewohnheiten nehmen zu. Die Folgen vom extremen Gewichtsverlust sind nicht selten lebensbedrohlich. Nicht nur der Hormonhaushalt wird durcheinander gewürfelt, auch treten Mangelerscheinungen auf. Ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist selbst bei sonst gesunden Menschen gefährlich. Hat man zusätzlich zu diesen Mängel auch kaum noch Gewicht, was der Körper „dagegensetzen“ könnte, kann man sich das Risiko und die Gefahren auch ohne Medizinstudium leicht ausrechnen. Aus medizinischer Sicht, gelten Patienten/Innen, mit einem BMI-Wert unter 17,5 als magersüchtig. Der BMI-Wert wird aus Körpergewicht (kg) / Körpergröße (m)² berechnet. Die Idealwerte liegen bei einem BMI-Wert von etwa 20,3 bis 24,8. |
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