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Standheizung nachrüsten - günstig, schnell - so geht's
Auto & Motor Tipps - Auto nachrüsen, Nachrüstung von Zubehör

Standheizung nachrüsten - günstig, schnell - so geht's

Wer es bevorzugt, im Winter morgens in ein warmes Auto zu steigen, dem sei eine Standheizung empfohlen.  Kein lästiges Feikratzen der Scheiben mehr und keine kalten Hände oder Füße. Das macht die kalte Jahreszeit gleich ein bisschen angenehmer. Per Zeitschaltuhr kann man einstellen, wa
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Auto „aufgetaut“ werden soll. Dabei gibt es zwei Varianten, eine Handy- Fernbedienung mit SMS-Funktion oder eine Funkfernbedienung mit einer Reichweite bis 150 Meter. Beide sind gut geeignet für den Fall, dass das Auto etwas weiter vom Haus entfernt geparkt wird.

Standheizungen sind bei fast allen Autotypen nachrüstbar. Es gibt drei verschiedene Typen, zum einen am Motorblock montierte Heizstäbe, welche an eine Steckdose angeschlossen werden.  Das Kühlwasser wird damit elektrisch vorgewärmt. Damit hat der Motor schon beim Losfahren Betriebstemperatur. Die Heizung wird beim Anschalten des Gebläses schnell warm. Dieser Heizungstyp eignet sich besonders für Gegenden mit langen, starken Frösten.

Der zweite Heizungstyp ist eine Standheizung, die mit einem kleinen Brenner arbeitet und aus dem Kraftstofftank gespeist wird. Es wird keine Steckdose benötigt. Es wird das Kühlwasser erwärmt. Die Wärme gelangt über den Wärmetauscher ins Heizungs- und Lüftsystem und erwärmt das Auto. Mit Hilfe der Zeitschaltuhr kann auch das Gebläse eingeschaltet werden. Diese Standheizung ist die eleganteste Lösung.
Die dritte Version ist eine Zusatzheizung, welche die Warmluft direkt ins Wageninnere bläst. Sie ist eigentlich für Wohnmobile gedacht.

Standheizungen, die über ein Verbrennungssystem verfügen, haben eine höhere Leistung. Es werden höhere Temperaturen erzeugt. Das Fahrzeug wird schneller erwärmt.  Außerdem schonen sie die Batterie. Das ist vor allem wichtig, wenn immer nur kürzere Strecken gefahren werden.

Wichtig ist, sich vor dem Kauf einer Standheizung beraten zu lassen, ob sie überhaupt untergebracht werden kann. Gerade neue Autos haben einen sehr vollen Motorraum, in welchem kaum noch Platz für zusätzliche Aggregate ist.

Eine Standheizung kostet ab etwa 600 Euro, ohne Einbau natürlich. Hersteller empfehlen, den Einbau von einem Fachmann vornehmen zu lassen. Dann kommt man auf etwa 1.200 Euro. Allerdings kann man auch selbst Hand anlegen. Anleitungen zum Einbau findet man im Internet. In Foren tauschen sich Nutzer aus und helfen sich gegenseitig. Der Einbau sollte in ein paar Stunden geschafft sein.

Für eine Standheizung ist eine EG-Typengenehmigung nötig. Beim Kauf gibt es diese in der Regel dazu.
 
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