| Das korrekte Bewerbungsschreiben |
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Das korrekte BewerbungsschreibenDas Bewerbungsschreiben ist nicht nur die erste Möglichkeit für Personalentscheider, eine Person kennen zu lernen, sondern oft auch der Grund, warum die komplette Bewerbung direkt auf dem Stapel für Absagen landet. Denn viele Arbeitsuchende machen sich keine großen Gedanken darüber, wie eine Bewerbung tatsächlich auszusehen hat. Dabei passieren Flüchtigkeitsfehler und die Anschreiben trotzen nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern.Grundsätzlich sollten Sie beim Schreiben einer Bewerbung immer auf saubere Unterlagen achten (also nicht mit Kaffeeflecken verziert) und natürlich auch auf Rechtschreibung, Ausdruck und Grammatik. Bewerben Sie sich auf eine Stellenanzeige, sollten Sie die darin angeforderten Informationen ...
unbedingt im Bewerbungsschreiben mit aufnehmen. Ist etwa „Teamfähigkeit“ gefordert, empfiehlt es sich diese Fähigkeit anhand eines Beispieles nachzuweisen. Diese Vorgehensweise ist auch für alle anderen im Personalerbereich „Soft Skills“ genannten Fähigkeiten ratsam.Ein absolutes Tabu im Anschreiben ist das Aufzählen der bisherigen Stationen, die Sie im Job genommen haben. Dafür ist der Lebenslauf da und ein Personaler enthält keine weiteren Informationen zu Ihnen im Anschreiben. Also ist dieses für ihn nutzlos. Sie sollten auch darauf achten, Kenntnisse und Fertigkeiten, die als selbstverständlich für die Stelle gelten, auf die Sie sich bewerben, nicht ausschweifend zu umschreiben. So empfiehlt es sich beispielsweise für eine Sekretärin nicht, wenn in ihrem Bewerbungsschreiben steht „…ich bin belastbar und kann auch mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen…“ Die strukturierte Ablauforganisation des Arbeitstages wird von einer Sekretärin schließlich von vornherein erwartet. Besser ist es, tatsächliche Stärken herauszuheben, als sich in nichts sagenden Phrasen zu verlieren. Am besten geschieht auch dies wieder über eine beispielhafte Anekdote aus dem bisherigen Berufsleben. So ist es also besser zu schreiben „…als meine Kollegin krank wurde, übernahm ich ihre Aufgaben im Vertrieb und gewann viele neue Kunden für unser Unternehmen…“ als „…in neue Aufgabengebiete arbeite ich mich schnell ein…“. Ganz wichtig ist es auch, einen Bezug zum Unternehmen im Bewerbungsschreiben herzustellen. Phrasen wie „…ich würde gerne bei Ihnen arbeiten, da Sie der größte Anbieter von…sind…“ sind also zu vermeiden. Informieren Sie sich wirklich über das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben möchten. Prüfen Sie, ob es expandiert, neue Produkte mit ins Sortiment aufnimmt o. ä. und zeigen Sie damit schon im Bewerbungsschreiben, dass Sie wirklich an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Das erhöht oft auch Ihre Chance auf ein Vorstellungsgespräch. Ist in der Stellenanzeige gefordert, dass Sie eine Gehaltsvorstellung angeben sollen, dann sollten Sie diese Forderung auch berücksichtigen. Und bevor Sie die Bewerbung dann endgültig abschicken, lassen Sie am besten noch mal einen Freund oder Verwandten auf das Anschreiben schauen. So gehen Sie ganz sicher, dass sich keine Fehler eingemogelt haben, schließlich sehen vier Augen mehr als zwei. |
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