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Anrede in Briefen, korrekte Rechtschreibung in eMail und Bewerbung
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Anrede in Briefen

Lieber Leser, heute sollen Sie erfahren, wie Sie die Anrede in Briefen stilsicher verfassen können. Mit Anrede ist in diesem Fall sowohl die einleitende Begrüßung, etwa „Sehr geehrte Damen und Herren“, als auch das den Leser meinende Wort „Sie“ (oder bei Briefen unter Freunden auch „Du“) gemeint.

Die Einleitung
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aus einem wohlgefüllten Repertoire ausgesucht werden. Etwa der Klassiker „Sehr geehrter ...“, das etwas salopp anmutende „Hallo, ...“, das nostalgisch klingende „Hochverehrter ...“, die freundschaftlich Anrede „(Mein) Lieber ...“ oder geradezu überschwänglich „Mein bester ...“.
Bei der Namensnennung kann es ein Fauxpas sein, den Titel zu vergessen. Abgesehen von derartigen Fettnäpfchen kann man allenfalls den Fehler machen, zu übertreiben oder grobschlächtig zu wirken, wenn man zu überschwänglich wird.

Spätestens seit der letzten Rechtschreibreform herrscht heillose Verwirrung über die Groß- oder Kleinschreibung der Anrede, zumal inzwischen beides erlaubt ist, während zuvor die Anrede zunächst groß und dann klein geschrieben werden musste.

Die Kritiker der Kleinschreibung meinen zu Recht, dass diese geringschätzig wirkt, so dass Sie die Anrede ruhig groß schreiben können, sich selbst aber keinesfalls verkleinert fühlen sollten, wenn Sie sie klein geschrieben lesen.

Bleibt nur noch die Entscheidung der höflichen oder vertraulichen Anrede: „Sie“ oder „Du“. Normalerweise sollte man niem
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Kleinschreibung meinen zu Recht, dass diese geringschätzig wirkt, so dass Sie die Anrede ruhig groß schreiben können, sich selbst aber keinesfalls verkleinert fühlen sollten, wenn Sie sie klein geschrieben lesen.

Bleibt nur noch die Entscheidung der höflichen oder vertraulichen Anrede: „Sie“ oder „Du“. Normalerweise sollte man niemanden schriftlich mit „Du“ ansprechen, den man nicht als vertrauten Freund ansieht, selbst wenn man das beim Sprechen tun würde. Das „Du“ wird niemals schriftlich angeboten.

Ganz nebenbei: Im Schwedischen gibt es das Höflichkeits-Sie nicht, so dass man sich nicht gekränkt fühlen sollte, von einem Schweden geduzt zu werden. Der Schluss-Satz des Briefs sollte der Anrede im Übrigen entsprechen, die Palette reicht von  „Mit freundlichen Grüßen“ bis zu „In Liebe, Dein ...“.

Wenn Sie die Umgangsformen der richtigen Anrede in Einleitung und Text befolgen, ist sicher, dass der Leser Ihrer Briefe allenfalls über deren Inhalt, aber nicht über die Form erzürnt sein könnte.
 
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