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Briefe schreiben
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Briefe schreiben

In Zeiten von SMS, E-Mail, Telefon, und Online Messenger wirkt ein Brief geradezu altmodisch – und doch gibt es Momente, in denen selbst Teenager einen Brief einer SMS vorziehen würden. Und  immer mit der gleichen Begründung: Ein Brief ist persönlicher.

Jeder, der längere Zeit mit Jugendlichen zu tun hat, kennt di
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ese Situation: Eine junge Liebe zerbricht, einer der Beiden beendet die Beziehung – und man hat das Gefühl, für den Anderen bricht eine Welt zusammen. Nach ein paar Tagen, der Schmerz lässt nach, bleibt trotzdem noch ein bitterer Beigeschmack. Bohrt man ein bisschen, dann erfährt man auch warum: „Er/Sie hat per SMS Schluss gemacht“ - was zwar täglich passiert, aber selbst in der Handy - Generation verpönt ist, wie kaum eine andere Form, eine Beziehung zu beenden.

An diesem Beispiel kann man anschaulich erkennen, dass der Brief, obwohl allgemein verpönt, immer noch seinen Wert hat – und eine ganz neue Wertigkeit erhält, gerade durch die Tatsache, dass viele Leute nur noch in absoluten Ausnahmesituationen auf die Idee kommen, einen Brief zu schreiben. Gerade wenn es darum geht, Gefühle auszudrücken, ist ein Brief oft die beste Möglichkeit, um diesen vielleicht etwas ungeschickten Worten (wer kann sich heute in einem Brief noch gut ausdrücken?) allein durch ihre
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l;lt, gerade durch die Tatsache, dass viele Leute nur noch in absoluten Ausnahmesituationen auf die Idee kommen, einen Brief zu schreiben. Gerade wenn es darum geht, Gefühle auszudrücken, ist ein Brief oft die beste Möglichkeit, um diesen vielleicht etwas ungeschickten Worten (wer kann sich heute in einem Brief noch gut ausdrücken?) allein durch ihre Form ein Gewicht zu verleihen, das sämtliche Mängel schlicht unwichtig erscheinen lässt. Das Papier, die Handschrift, die offensichtliche Arbeit die der Schreiber in diesen Brief gesteckt hat, lassen den oft abstrakten Inhalt (Gefühle kann man nicht anfassen) wesentlich greifbarer, fast stofflich erscheinen – macht sie glaubwürdiger. Also nur keine falsche Scheu, wenn sie sich nicht sicher sind, die richtigen Worte zu finden: Der Empfänger ihres Briefes weiß allein die Geste sehr zu schätzen – ungeachtet ihrer sprachlichen Fähigkeiten!