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Gespräche richtig führenEiner der häufigsten Reibungspunkte bei privaten wie auch geschäftlichen Gesprächen, ist die Form der Unterhaltung. Wie auch immer man das Gesagte meint – vom Gegenüber wird es mitunter völlig falsch aufgenommen. Dabei kann man dies im ersten Moment meist gar nicht wirklich zuordnen. Die Tonart war bestimmt -... t - aber freundlich, man war sachlich und sehr konkret. Vor allem jedoch war man ehrlich.Aus welchem Grund nur reagiert das Gegenüber plötzlich verärgert, verletzt, und völlig unsachlich? Im Gespräch mit dem Gegenüber sind mehrere Dinge genau zu beachten. Zum Einen sagt die Körperhaltung meist sehr viel mehr als viele hübsch verpackte Worte. Ganz konkret bedeutet dies, dass bereits eine verschränkte Armhaltung eine klare Grenze zieht, und dem Gesprächspartner keine Möglichkeit zum Miteinander gibt. Auch sollte man in einem Gespräch natürlich aufmerksam zuhören können, und das Aufgenommene möglichst noch einmal in eigenen Worten wiedergeben, um sich rückzuversichern, dass der Inhalt auch verstanden wurde. Ungemein unfreundlich ist es, dem Gegenüber das Wort abzuschneiden und ihn mit stärkerem Wortlaut einfach ins Abseits zu reden. Doch auch ganz banale, zumeist unscheinbare Kommunikationsfehler passieren sehr häufig. Diskutiert man beispielsweise über ein bestimmtes Thema und hat völlig andere Ansichten als das Gegenüber, so sollte man ihm dies natürlich nicht direkt an den Kopf werfen. Doch auch wenn man dem Gesagten erst einmal beipflichtend zustimmt, dies jedoch direkt mit einem „aber...“ verbindet, ist dies für den Gesprächspartner keine sonderlich positive Reaktion. Wesentlich freundlicher wirkt die Formulierung, wenn man das gewohnte „Ja, aber...“ durch ein „Ja, und...“ ersetzt. Hierdurch fühlt sich das Gegenüber nämlich bereits in seiner Ansicht bestätigt, verstanden und bestärkt, und nimmt so die kleine zusätzliche Randinformation, welche es zu beachten gilt, wesentlich positiver auf. Auch ist es ganz wichtig, die Aussagen, die man in dem Gespräch verpacken will, vorher sorgfältig zu sortieren. Sehr entscheidend für die Reaktion des Gegenübers ist nämlich die Reihenfolge von positiven und negativen Inhalten. Beginnt man die Unterhaltung beispielsweise mit Negativinformationen und Kritik, so kann man sich sicher sein, dass die positiven Worte zum Schluss völlig überhört werden. Startet man das Gespräch jedoch mit positiven Inhalten, so stehen die Chancen wesentlich besser, dass auch die gut verpackte Kritik zum Ende des Gespräches positiv aufgenommen wird. Sehr viele Kleinigkeiten sind es, die Gespräche zu einer erfolgreichen Einigung führen. Und vor allem ist weniger entscheidend WAS man sagt, als die Art WIE man es sagt. |
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