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Wenn Sitzenbleiben droht
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Wenn Sitzenbleiben drohtNoch immer ist „Sitzenbleiben“ ein Ereignis, welches Betroffene in ihrem Umkreis als „Versager“ abstempelt. Schließlich bedeutet es nicht nur, dass man den Unterrichtsstoff nicht sachgemäß verarbeiten und umsetzen konnte – es heißt zugleich, dass man sich nun auch von den Schulfreunden trennen muss um das Schuljahr noch einmal vo... vorn zu beginnen. Für viele Kinder und Jugendliche ist ein solches Ereignis ein echter Bruch in ihrem jungen Leben. Denn da ist nicht nur das Gefühl, auf der ganzen Linie versagt zu haben – meist fehlt auch bei den Eltern das erforderliche Verständnis und Einfühlungsvermögen, welches zu neuem Mut verhelfen kann.Droht die Gefahr, nicht versetzt zu werden, so ist jedoch noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. Was nun erforderlich ist, sind Durchhaltevermögen sowie jede Menge Power und Einsatzbereitschaft – von den Schülern wie auch von den Eltern. Diese sollten nämlich bereits hier ihre Aufgabe zur Motivation und Unterstützung der Kinder erkennen und ihnen tatkräftig zur Seite stehen. Vorwürfe, Strafen und Verbote bewirken nämlich ganz und gar das Gegenteil und sind vor allem in schulischen Aspekten eher hinderlich am Erfolg. Viel wichtiger sind hier gemeinsame Übungen, Hilfe beim Lernen, vor allem aber auch Lob für kleine Erfolge. Auch Gespräche mit den Lehrern können hilfrei ... nnen und ihnen tatkräftig zur Seite stehen. Vorwürfe, Strafen und Verbote bewirken nämlich ganz und gar das Gegenteil und sind vor allem in schulischen Aspekten eher hinderlich am Erfolg. Viel wichtiger sind hier gemeinsame Übungen, Hilfe beim Lernen, vor allem aber auch Lob für kleine Erfolge. Auch Gespräche mit den Lehrern können hilfreich sein, um auf die einzelnen Schwächen der Kinder einmal ganz konkret aufmerksam gemacht zu werden.Hier bietet sich nämlich bereits der erste Ansatzpunkt, um eine Versetzung doch noch zu erreichen. Jedoch sollten sich die Eltern auch darüber bewusst sein, dass eine Nichtversetzung vielmals sogar eine echte Hilfe ist, um voranzukommen. Schließlich brauchen manche Kinder einfach etwas mehr Zeit, etwas mehr Ruhe oder etwa ein anderes Umfeld, um sich voll entfalten zu können. Genau aus diesem Grund sollte auch das Gespräch mit den Kindern nicht zu kurz kommen. Man sollte sich ganz ruhig und entspannt mit ihnen unterhalten, über die Schule, die Lehrer, die anderen Kinder und ihre eigenen Wünsche und Ziele. Manchmal hilft bereits ein solches Gespräch, um zu erkennen, dass einfach ein Wiederholungsjahr notwendig ist, um den Kindern die Ruhe zu geben die sie zum effizienten Lernen benötigen. |
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