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Ohne Finger Pfeifen, laut Lied pfeifen
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Ohne Finger Pfeifen

Lautes Pfeifen dient dazu, Aufmerksamkeit zu erregen – in dieser Hinsicht funktioniert es weitaus besser als ein Hilferuf, der ohnehin von den meisten uncouragierten Passanten ignoriert wird. Doch was ist, wenn man die Finger nicht zur Hilfe nehmen kann, entweder, weil man etwas hält oder selbst gehalten wird?
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Für solche Fälle kann es nicht schaden, auch ohne die Zuhilfenahme von Fingern pfeifen zu können.

Pfeifen ist die direkteste von 4 Möglichkeiten, Töne zu erzeugen, da hierbei die Schwingung der Luft durch die Verwirbelung eines Luftstroms, der auf eine Kante trifft, hervorgebracht wird.

Das gleiche Prinzip wie bei einer Blockflöte kommt uns auch zugute, wenn wir nach Hilfe oder einem Taxi rufen oder eine schöne Frau auf uns aufmerksam machen wollen.

Der Trick besteht darin, die Lippen zurückzuziehen und die Zunge in eine ähnlich stabile Position im Mundraum zu bringen wie einen Finger, den man zum Pfeifen benutzt. Im Prinzip formt man so mit dem eigenen Mund eine Trillerpfeife nach, abgesehen von der kleinen Plastikkugel, welche dazu dient, den Triller zu erzeugen.

Leider ist der Mundraum im Vergleich zu den Millimetern, die den Unterschied zwischen einem lauten Pfiff und einem leicht zischenden Ausatmen ausmachen, recht groß.

Die Zunge sollte recht weit nach hinten gezogen und so breit wie möglich gemacht werden, um eine breite Fläche auszufüllen, so dass zwischen Zunge und Gaumen nur ein schmaler Kanal ist, der die Luft direkt auf die zurückgezogene Unterlippe führt und so einen lauten Ton erfolgt. Wenn es beim ersten, zweiten oder dritten Versuch noch nicht klappt, sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Wer lieber melodisch als laut pfeifen möchte, kann dies tun, indem er die Lippen zu einem recht kleinen O zusammenzieht und einen gleichmäßigen Luftstrom über die Zunge pustet. Doch das kann mitunter schwieriger sein, als laut ohne Finger zu pfeifen.