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Gardinen nähen
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Gardinen nähen

Wer kennt sie nicht – die Gardinen, die einem Raum nicht nur mehr Behaglichkeit, sondern auch einen individuellen Sichtschutz bieten können. Leider ist es aber sehr teuer, sich Gardinen nähen zu lassen. Deshalb verzichten viele Menschen auf diese, was aber gar nicht nötig ist. Denn leicht lassen sich Gardinen se
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r nähen.

Dazu muss man nur ein paar Grundlagen beachten. Beim Kauf des Stoffes sollte das Bleiband bereits eingearbeitet sein. So erspart man sich unnötige Arbeit. Wenn man die Fenster bzw. die Breite der Gardinenstange ausgemessen hat und auch weiß, wie hoch die Gardinen werden sollen, muss man nur noch die richtigen Berechnungsgrundlagen kennen.

Dabei errechnet sich die Breite aus der Länge der Gardinenstange zzgl. dem Stoffbedarf für die Falten, die sie schlagen soll. Im Regelfall geht man hier von etwa der 2,5-fachen Breite aus, da das erhältliche Faltenband etwa zwei- oder dreifach angeboten wird.

Die Länge dagegen berechnet sich, bei einer Gardine, die bis auf den Boden reichen soll, aus der Raumhöhe abzgl. etwa zwei bis fünf Zentimeter, da die Gardine ja nicht auf dem Boden aufliegen soll. Zu diesem Maß muss man noch einen Saum hinzurechnen, da die Gardine am oberen Ende ja umgeschlagen werden muss, um das Faltenband in diesen Saum hinein zu nähen.

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is auf den Boden reichen soll, aus der Raumhöhe abzgl. etwa zwei bis fünf Zentimeter, da die Gardine ja nicht auf dem Boden aufliegen soll. Zu diesem Maß muss man noch einen Saum hinzurechnen, da die Gardine am oberen Ende ja umgeschlagen werden muss, um das Faltenband in diesen Saum hinein zu nähen.

Beim Kauf des Stoffes empfiehlt es sich, diesen gleich beim Händler zuschneiden zu lassen. Denn ein gerader Schnitt auf dem heimatlichen Fußboden gelingt nur selten. Müssen Sie den Stoff aber trotzdem selbst zuschneiden, so hat sich ein einfacher Trick bewährt. Hierfür schneiden Sie den Stoff an einer Stelle ein und ziehen einen Faden. Dieser dient dabei als Markierung für den weiteren Schnitt.

Zu Beginn müssen Sie nun erst einmal die Seitensäume nähen und das Faltenband einnähen. Begonnen wird dabei mit den Seitensäumen, die mit Stecknadeln vorab fixiert werden sollten. Auch das Faltenband wird mittels Stecknadeln fixiert und danach direkt an den Stoff angenäht.

Ist dann alles entsprechend vernäht, müssen die Falten noch eingearbeitet werden. Dies geschieht, indem Sie das Faltenband herausziehen und am günstigsten an einer Türklinke befestigen. Dabei ziehen Sie die Gardine dann soweit zusammen, bis diese die gewünschte Faltenanzahl erhält.

Das war auch schon die ganze Kunst des Gardinennähens. Nun muss die fertige Gardine nur noch aufgehängt und deren Anblick genossen werden.
 
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