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Hundeschlittenrennen - da kann man zusehen
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Hundeschlittenrennen - wo kann man zusehen?

Wer sich einen Schlittenhund, also beispielsweise einen Siberian Husky, hält, der kann diesem selbst mit täglichen ausgedehnten Spaziergängen kaum genügend Bewegung bieten. Deshalb ist es sinnvoll und auch artgerecht, den Bewegungsdrang der Hunde mit Hundeschlittenrennen gerecht zu werden.

Die ersten Rennen in Deutschland fanden bereits 1973 in
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n Todtmoos im Schwarzwald statt. Damals noch in sehr kleinem Rahmen und von den meisten belächelt, hat sich dieser Sport heute in ganz Deutschland einen Namen gemacht. Die hier stattfindenden Rennen sind sogar über die Grenzen hinaus bekannt und ziehen jedes Jahr aufs Neue auch internationale Touristen an.

Die wichtigsten Orte für die Schlittenhunderennen sind Winterberg im Sauerland, Todtmoos im Schwarzwald, aber auch verschiedene Orte im Thüringer Wald und im Harz. Dabei steigen die Besucherzahlen jährlich an. Kein Wunder, erreichen die Hunde doch teils Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h – ein faszinierendes Schauspiel. Dabei werden sie jedoch nicht zu diesen enormen Geschwindigkeiten gezwungen, sondern das Rennen erfolgt auf eigenen Antrieb der Hunde.

Gerade in Mitteleuropa und Deutschland können derartige Rennen aber nur zwischen Oktober und April durchgeführt werden. Denn in den restlichen Monaten des Jahres sind die Hunde nicht ausreichend vor einer Überhitzung geschützt. Da aber hierzulande nicht immer Schnee liegt, gibt es für die Musher, also die S
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hwindigkeiten gezwungen, sondern das Rennen erfolgt auf eigenen Antrieb der Hunde.

Gerade in Mitteleuropa und Deutschland können derartige Rennen aber nur zwischen Oktober und April durchgeführt werden. Denn in den restlichen Monaten des Jahres sind die Hunde nicht ausreichend vor einer Überhitzung geschützt. Da aber hierzulande nicht immer Schnee liegt, gibt es für die Musher, also die Schlittenhundeführer extra Gefährte, die mit Rollen ausgestattet sind. So kann das Rennen auch ohne Schnee erfolgreich durchgeführt werden.

Die Hundeschlittenrennen, die sich  in den letzten Jahren immer mehr etabliert haben, zählen heute sogar mit zu den stärksten Touristenanziehungspunkten. So retten sie manch kleinem Städtchen das Budget, denn die Touristen strömen hier aus allen Herren Ländern ein.

Beim Hundeschlittenrennen kann man übrigens zwischen verschiedenen Arten unterscheiden – so gibt es die Skandinavierklasse, bei der etwa 1 bis 3 Hunde vor den Schlitten gespannt werden. In der Königsklasse können es sogar 13 bis 14 Hunde werden. Aber man unterscheidet auch zwischen den leichten und schwereren Schlittenhunderassen – diese treten dann in unterschiedlichen Klassen an.