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Warzen im Genitalbereich entfernen
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Warzen im Genitalbereich entfernen

Genitalwarzen sind unangenehm. Wer sexuell aktiv ist, kann sich mit einem Virus infizieren, der die Warzen verursacht. Man nennt die Warzen HPV, das bedeutet Humanes Papilloma Virus oder einfach Feigwarzen. Es gibt ca. 100 Virustypen und einige von ihnen können Warzen im Genitalbereich hervorrufen.

Die sichtbaren Warzen im Ge
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Genitalbereich nennt man Kondylome. Es sind Geschwülste, die an den äußeren Geschlechtsorganen, im oder um den Scheiden- oder Aftereingang, in der Harnröhre oder am Harnröhreneingang, am Gebärmutterhals, in der Leistengegend oder den Oberschenkeln auftreten können. Es gibt erhabene oder flache Warzen, kleine oder große. Sie treten einzeln oder in Gruppen auf. Manchmal sind es so viele an einer Stelle, dass sie eine blumenkohlartige Formation bilden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man gegen Genitalwarzen vorgehen kann. Meist sind mehrere Arztbesuche notwendig und manchmal ist es auch echt frustrierend. Die Behandlung ist abhängig von der Größe, der Höhe und der Anzahl der Warzen.

Man kann die Genitalwarzen operativ entfernen oder mit Medikamenten.

Kältetherapie

Unter der Kältetherapie versteht man die Gefrierbehandlung der Warzen. Vereisende Stoffe werden kurzzeitig auf die Feigwarzen aufgetragen. Diese werden dadurch geschädigt und gehen nach einiger Zeit ein. Damit die Warzen vollständig verschwinden, muss diese Therapie mehrmals wiederholt werden.

Elektrokauterisation

Bei der Elektrokauterisation wird das infizierte Gewebe mit einer Schlinge unter Anwendung von Hitze entfernt. Die Feigwarzen werden praktisch mit einer kleinen Schlinge umfasst und durch kurzzeitiges Erhitzen herausgeschnitten. Das Erhitzen erfolgt durch einen kurzen Stromfluss.

Lasertherapie

Bei der Lasertherapie werden die Genitalwarzen unter Verwendung eines intensiven Lichts zerstört. Die Feigwarze wird praktisch mit einem Laser herausgeschnitten. Es ist eine recht schonende Operationsmethode, denn mit einem Laser kann man viel genauer schneiden, als mit einem Messer. Das umgebende Hautgewebe wird weniger verletzt, als wenn ein Skalpell eingesetzt wird.

Medikamentöse Therapie

Wichtig ist erst einmal, die körpereigene Immunabwehr zu stärken. Dabei wird die Virusinfektion bekämpft, welche die Warzenbildung verursacht.

Die Warzen werden in der Regel durch Lösungen und Salben behandelt, die auf die Genitalwarzen aufgetragen werden.

Stärkung des Abwehrsystems des Körpers

Um das Abwehrsystem zu stärken, kann man z.B. Imiquimod einsetzen. Damit werden die Viren reduziert, so dass keine Feigwarzen mehr wachsen können.

Auch Interferon alpha soll die körpereigene Abwehr mobilisieren. Es hat kaum Nebenwirkungen. Man kann Interferon alpha auch direkt in die Feigwarzen spritzen. So wirkt es örtlich, wird aber auch in die Blutbahn aufgenommen. Es wirkt dann im gesamten Körper. Das hat den Vorteil, dass man nicht jede Warze einzeln behandeln muss. Der Nachteil hierbei ist, dass Nebenwirkungen auftreten können.

Trichloressigsäure

Trichloressigsäure (TCA) ist eine recht aggressive chemische Verbindung. Sie sollte nur durch einen Arzt aufgetragen werden. Oft sind mehrere Behandlungen notwendig, um die Warzen so zu entfernen.

Podophyllotoxin und Podophyllin

Dabei handelt es sich ebenfalls um chemische Mittel, die sich recht ähnlich sind. Auch sie werden auf die Haut aufgetragen. Podophyllotoxin ist auch unter dem Namen Condylox®  oder Wartex®  bekannt. Man kann es selbst anwenden. Podophyllin ist stark ätzend und man sollte es von einem Arzt auftragen lassen. Man kann nur kleine Hautbezirke behandeln. Größere Feigwarzen können nicht behandelt werden, da die Gefahr einer Vergiftung besteht.

Etwa 50 Prozent der Anwendungen sind erfolgreich, allerdings kehren viele Feigwarzen nach einer gewissen Zeit zurück.