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Aphthen - Bläschen im Mund
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Aphthen - Bläschen im Mund

Aphthen sind Defekte der Mundschleimhaut. Man erkennt sie an entzündeten Stellen, oft am Gaumen oder an der Zunge.

ImageDiese entzündeten Gebiete sind oft von einer weißlich-gelben Flüssigkeit bedeckt.

Die Stellen schmerzen ziemlich und erschweren das Sprechen, Kauen und Schlucken. Wer einmal unter dem Problem der Bläschenbildung im Mund le
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eidet, der bekommt sie oft immer wieder. Aphthen können einzeln entstehen. Oft sind es aber mehrere, die an der Mundschleimhaut oder dem Zungenrand auftreten. Hin und wieder kommen sie auch im Rachenraum vor.

Ursachen

Die Ursachen sind noch nicht eindeutig geklärt. Wer unter einer Immunschwäche leidet, ist besonders häufig betroffen. Oft sind es Bakterien oder Viren, welche Aphthen auslösen. Manchmal ist schon eine kurzzeitige Hormonschwankung ausreichend.  Als Ursache kommt auch eine falsche Regulierung der Blutgefäße durch die Nerven in Frage.

Begünstigt wird der Ausbruch der Bläschen durch die Krankheit Morbus Behcet, durch Stress und durch Nahrungsmittel, auf welche der Körper abwehrend reagiert. Oft tritt Aphthe nach dem Genuss von Zitrusfrüchten und Nüssen auf oder nach der Einnahme von Medikamenten. Als Ursache kommen ebenfalls Zahncremes in Frage und zwar solche mit den Inhaltsstoffen Natriumlaurylsulfat oder Triclosan.

Vorbeugende Maßnahmen

Hygiene und Sauberkeit sind für die Vorbeugung enorm wichtig. Am besten hilft, nach jeder Mahlzeit Zähne zu putzen. Ideal dazu sind Zahncremes, welche aus Naturprodukten und Salz hergestellt werden. Man sollte auch regelmäßig den Zahnarzt aufsuchen, möglichst alle halbe Jahre. Naschen zwischen den Mahlzeiten sollte man besser bleiben lassen. Wichtig zur Vorbeugung von Aphthen ist eine gesunde Ernährung, wobei man darauf achten sollte, genügend Zink und Vitamin B zu sich zu nehmen.

Was tun, wenn Aphthen auftreten?

Gut hilft eine Behandlung mit einem Laser, einem so genannten Softlaser. Er arbeitet mit einer geringen Leistung, so zwischen 5 und 500 Milliwatt und schont damit den Körper. In besonders hartnäckigen Fällen kann der Hautarzt die Aphthen mit einer Silbernitratlösung verätzen.

Als Medikamente eignen sich Silviathymol und Kamistad Gel. Oft helfen auch einfache Hausmittel recht gut. So kann man mit Salbei oder Salzwasser gurgeln. Auch Myrrhe, Minzöl und Spitzwegereichkraut helfen manchmal. Angenehm ist, Eiswürfel zu lutschen. Milch hilft oft, die Schmerzen zu milden. Im Gegensatz dazu werden sie durch stark gesalzene oder gesüßte Lebensmittel verstärkt.

In der Regel verschwinden Aphthen nach maximal zwei Wochen wieder. Ist das nicht der Fall, sollte man einen Arzt aufsuchen. Damit sollte man nicht zu lange warten. In schlimmen Fällen muss sonst die Aphthe operativ entfernt werden.
 
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