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So schwitzen Sie weniger trotz Hyperhidrose
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So schwitzen Sie weniger trotz HyperhidroseAls Hyperhidrose wird eine übermäßige Schweißproduktion bezeichnet. Sie kann generalisiert oder lokal auftreten.Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um das übermäßige Schwitzen zu reduzieren. Vom Grundprinzip her müssen die Schweißdrüsen deaktiviert oder die Schweißkanäle verstopft werden. Bei der sekundären Hyperhidrose muss die Grundkrankheit behandelt werden. Meist verschwindet da ... das übermäßige Schwitzen.Die primäre Hyperhidrose kann nicht operativ und oder mit einem chirurgischen Eingriff behandelt werden. Gut bewährt haben sich Antitranspirantien. Die Stoffe werden lokal aufgetragen und verschließen die Drüsenausführungsgänge. Dadurch wird die Schweißbildung unterdrückt. Allerdings reizt die Substanz oft die Haut und es kann zu Entzündungen kommen. Auch Iontophorese, eine Stromanwendung, wird häufig als Bad ausgeführt und hilft, die Schweißdrüsenaktivität zu vermindern. Diese Therapie ist geeignet zur Hand-, Fuß- und Achselschweißreduzierung. Für die Rumpfzone sind bestimmte Wannen erforderlich. Das Einspritzen von Botulinum-Gift unter die Haut soll die Nervenleitungen blockieren. Es ist eine relativ neue und beliebte Methode, die heute häufig angewandt wird. Der Vorteil ist, ein genau definiertes Hautareal kann „ausgeschaltet“ werden. Der Nachteil allerdings besteht darin, dass die Wirkung auf 3 bis 9 Monate begrenzt ist. Der Wirkstoff ist auch verhältnismäßig teuer. Meist wird die Behandlung von den Krankenkassen nicht übernommen. Bei einer Exision wir ein Hautareal mitsamt den Schweißdrüsen herausgeschnitten. Der Nachteil sind große Wunden und damit verbundene Wundheilungsstörungen und große Narben. Auch ist die Entf ... t wird. Der Vorteil ist, ein genau definiertes Hautareal kann „ausgeschaltet“ werden. Der Nachteil allerdings besteht darin, dass die Wirkung auf 3 bis 9 Monate begrenzt ist. Der Wirkstoff ist auch verhältnismäßig teuer. Meist wird die Behandlung von den Krankenkassen nicht übernommen.Bei einer Exision wir ein Hautareal mitsamt den Schweißdrüsen herausgeschnitten. Der Nachteil sind große Wunden und damit verbundene Wundheilungsstörungen und große Narben. Auch ist die Entfernung des gesamtes Gebietes meist nicht möglich, da die Wunde sonst nicht verschlossen werden kann. Diese Methode wird heute kaum noch angewandt. Besser geeignet ist die subkutane Schweißdrüsensaugkürettage. Es ist ein sehr schonendes Verfahren, bei dem über kleine Hautschnittzugänge die Haut von ihrer Rückseite her behandelt wird. Unter örtlicher Betäubung ist der Eingriff problemlos und schmerzfrei durchführbar. Eine weitere Methode ist die endoskopische Sympathektomie. Damit können die Nerven blockiert werden. Dazu werden sie in minimal invasiver, so genannter „Schlüssellochtechnik“ mit Hilfe eines Endoskops aufgesucht. Es wird eine elektronische Blockade der Schweißnerven durchgeführt. Die geschieht mittels Durchtrennung, Clip-Schnürung und/oder Teilentfernung. Heute gibt es viele wirkungsvolle Möglichkeiten, übermäßiges Schwitzen zu bekämpfen. Natürlich spielt eine gründliche und regelmäßige Körperhygiene ebenfalls eine große Rolle. |
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