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Orangenhaut bekämpfen – Hausmittel
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Orangenhaut bekämpfen – Hausmittel

Orangenhaut, besser Cellulite genannt, ist eine Dellenbildung der Haut, die überwiegend bei Frauen auftritt. Hauptsächlich tritt sie an den Oberschenkeln, den Hüften, am Gesäß oder an den Oberarmen auf.

ImageIn der heutigen Zeit, in der viele Frauen dem Irrglauben verfallen, perfekt aussehen zu müssen, sind unzählige Wundermittel gegen Ce
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llulite oder Orangenhaut im Angebot.

Die wenigsten helfen aber wirklich.

Hausmittel

Ohne Anstrengung und harte Arbeit bekommt man die Orangenhaut nicht wieder weg. Wer also denkt, er wird sie wieder los, indem er eine Creme aufträgt oder sich 2 x im Monat massieren lässt, der wird ganz sicher enttäuscht werden.

Am besten funktioniert immer noch eine Kombination aus gesunder Ernährung, reichlich Trinken und jede Menge Sport. Ob Joggen, Radfahren, Schwimmen, Fitness Studio oder etwas anderes, der Sport sollte für einen Puls von über 120 gehen, ansonsten bringt er nichts.

Wechselduschen regen die Durchblutung und den Stoffwechsel an. Wenn man dazu noch die Haut mit einem Luffa Handschuh massiert, wird das Gewebe entschlackt, Gifte und Abfallprodukte der Zellen werden ausgeschieden und die Haut wird mit der Zeit etwas straffer.

Helfen sollen auch rohe Kartoffeln, die in Scheiben geschnitten auf die Haut aufgelegt werden müssen. Wenn man die Scheiben mit einem dünnen Baumwolltuch oder Frischhaltefolie abdeckt, kann man sie fixieren. Das ganze sollte 15 Minuten auf der Haut verbleiben. Danach wird die Hautpartie kalt abgewaschen.
Algenmasken sollen ebenfalls einen straffenden Effekt haben. Man bekommt sie im Reformhaus.

Man kann sich Lotionen und Cremes mischen und in die Haut einmassieren. Allerdings müssen alle sehr tief in das Gewebe eindringen, um eine Besserung zu erreichen. Man muss also lange massieren. Die Hilfe stammt dann meist nicht von den Mittelchen, sondern von der Aktivierung des Stoffwechsels durch eine lange und vor allem kräftige Massage.

Viel trinken, vor allem Tee und Mineralwasser. Bei den Tees können Schachtelhalm, Holunder, Petersilie, Salbei und Thymian den Stoffwechsel anregen.

Kompressen aus Efeu, Schöllkraut oder Linde können Orangenhaut verbessern.

Empfohlen werden häufig Peelings mit Totem-Meer-Salz oder mit Kaffeesatz.

Schüssler Salze sind gesund. Gegen Hautbeschwerden hilft die Nummer 1, das Calcium floratum D12. Es stärkt das Bindegewebe, lässt Fältchen verschwinden und glättet die Haut.

Alternativen

Fettabsaugung – einmal abgesaugte Fettzellen kommen nicht wieder, das ist ein Vorteil. Nachteilig sind aber die dabei entstehenden Kosten und die eventuell auftretenden Dellen, Hohlräume und ungleichmäßige Konturen.

Teure Cellulitecremes aus der Apotheke – nur die Massage beim Einmassieren hilft, die Creme an sich nicht.

Zellulipolyse – hilft, aber man muss dauerhaft auf seine Ernährung achten, sonst sind die Fettreserven schnell wieder aufgefüllt.

Ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und viel Trinken, ein besseres Hausmittel gibt es nicht. Wechselduschen und Massagen machen die gesunde Lebensweise komplett. Wer trotz allem seine Orangenhaut nicht beseitigt bekommt, bei dem ist es meist Veranlagung. Daran muss man aber nicht verzweifeln. Nobody ist perfekt und man wird nicht weniger geliebt, nur weil man Orangenhaut am Hintern hat. Man muss meist nur mit sich selbst ins Reine kommen, dann begreift man schnell, dass es wichtigeres gibt.
 
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