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Handschuhe bei Neurodermitis
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Handschuhe bei Neurodermitis

Wenn der Juckreiz auf der Haut zu stark ist, fühlt sich so mancher Neurodermitis-Patient in der Regel geneigt, immer fester zu kratzen, damit sich nur endlich wieder ein „normales“ Hautgefühl einstellen möge.

Vor allem Kindern fällt es oftmals schwer, dem quälenden Juckreiz nicht durch heftiges Kratzen oder zu festes Re
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ben entgegenzuwirken. Nicht nur der Juckreiz ist es allerdings, der den kleinen und großen Neurodermitis-Patienten arg zu schaffen macht; oftmals sogar über Jahre hinweg. Auch die Bläschenbildung, der Schorf oder die rötlich-geschwollenen Hautpartien stellen eine echte Belastung dar.

Würde man beispielsweise dem Drang zu kratzen nachgeben und versuchen, durch intensives Kratzen dem Juckreiz ein Ende zu bereiten, so wären schwerwiegende Hautreizungen und  -verletzungen die unvermeidbare Folge.

Im Zuge dessen muss gar mit weiteren Entzündungen gerechnet werden, welche wiederum die Neurodermitis nurmehr verschlimmern. An Heilung ist da nur schwerlich zu denken.

Bei Neurodermitis eine echte Hilfe – die „zweite Haut“

Handschuhe aus reiner Naturseide bieten in diesem Zusammenhang einen sehr guten Schutz. Denn die Haut kann nicht mehr durch harte Fingernägel aufgekratzt bzw. beschädigt werden; die weiche und meist sehr geschmeidige, textile Beschaffenheit der Handschuhe wirkt lindernd und besänftigend.

Im Gegensatz zu Handschuhen aus klassischer Baumwolle sind Naturseide-Produkte beispielsweise um bis zu 30 Prozent feuchtigkeitsaufnahmefähiger. Auch dies ist ein echter Vorteil, denn die Bildung von Schweiß auf der Hautoberfläche reizt die empfindliche Haut nur noch mehr; der Heilungsprozess verzögert sich durch das Eindringen salziger Flüssigkeit zum Teil erheblich.

Handschuhe bei Neurodermitis sind also in jeder Hinsicht unverzichtbare Hilfsmittel. Betroffene Patienten schätzen außerdem auch die Tatsache, dass sie eine leicht kühlende Wirkungsweise aufweisen. Handschuhe aus Seide haben obendrein die Eigenschaft, dass sich das Material vergleichsweise rasch der individuellen Körpertemperatur anzupassen vermag.

Starkes Schwitzen wird vermieden und einem etwaigen Feuchtigkeitsverlust kann auf diese Weise ebenfalls effektiv entgegengesteuert werden. Denn dieser würde die Trockenheit der betroffenen Hautpartien nurmehr verschlimmern.

Unter anderem auch aus diesem Grund ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich Handschuhe aus Naturseide im Gegensatz zu baumwollenem Schutz einer steigenden Beliebtheit bei Neurodermitikern erfreuen.

Weiche „Hightech-Wunder“

Moderne Textilien, aus denen die medizinischen Handschuhe hergestellt werden, können aber noch mehr. Die antimikrobielle Veredlung beugt Entzündungen vor und trägt somit zugleich zur besseren Heilung von Neurodermitis bei.

Eine spezifische Maschenverarbeitung bei baumwollenen oder seidenen Handschuhen ist in entscheidendem Maße dafür verantwortlich, dass ein kontinuierlicher Luftaustausch gewährleistet werden und das Gewebe ungehindert „atmen“ kann. Insbesondere hierdurch wird die Produktion von Schweiß reduziert und die individuelle Körper- bzw. Hauttemperatur kontrolliert.

Obwohl die medizinischen Handschuhe durch ihre so genannte hygroskopischen Eigenschaften in der Lage sind, sehr viel Flüssigkeit aufzunehmen (bis zu 25 Prozent ihres Eigengewichtes), fühlen sie sich nicht nass an.

Optimal also im Hinblick auf eine nachhaltige Regulierung der hauteigenen Feuchtigkeit. Hautentzündungen und Neurodermitis können auf diese Weise weitaus rascher heilen.