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Hautpflege & Pflege bei Neurodermitis
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Hautpflege & Pflege bei NeurodermitisEine optimale Versorgung der Haut spielt gerade im Zusammenhang mit Neurodermitis eine sehr entscheidende Rolle. Experten sind der Meinung, dass es mit der richtigen Pflege sogar durchaus möglich denkbar ist, die Medikamentierung einschränken zu können. Aber nicht nur das, selbst die Verringerung etwaiger Erkrankungsschübe kann im Zuge de ... essen sehr wohl möglich sein. Damit einhergehend:die Reduzierung des oftmals quälenden Juckreizes sowie die Stabilisierung der hautspezifischen Schutzfunktionen. Grundsätzlich gilt, dass die empfindliche Haut von Neurodermitis-Patienten keinesfalls irritiert oder zusätzlich gereizt werden darf. Das bedeutet unter anderem, dass in den jeweiligen Hautpflegepräparaten keine allergieauslösenden (Wirk-)Stoffe enthalten sein dürfen. Die Zahl der mittlerweile am Markt existenten Pflegeprodukte, Salben und Hautcremes ist in der Tat überaus vielfältig. Wichtig ist es allerdings, wenn in erster Linie eine gute Verträglichkeit gewährleistet ist und sich das Produkt darüber hinaus gut auf der Hautoberfläche verteilen lässt. Denn Fakt ist, dass die Haut derjenigen, die an Neurodermitis leiden, zumeist derartig sensibel ist, dass selbst kleinste Berührungen unangenehm und sogar schmerzhaft sein können. Moderne Hautcremes und -salben weisen obendrein vor allem hervorragende Eigenschaften auf, wenn es um die notwendige (Rück-)Fettung sensibler Haut geht. Entsprechend hochwertige Pflegepräparate sollten außerdem die Feuchtigkeitsspeicher der Haut nachhaltig auffüllen, wobei es dabei ebenso darauf ankommt, die Haut möglichst wenig zu belasten bzw. zu irritieren. Es macht Sinn, unterschiedliche Produkte nacheinander zu testen, um so individuell herauszufinden, welches Präparat den besten Hautschutz bietet. Intensive Pflege - mehrmals täglich! Das Gesicht, die Hände, Arme und Beine sollten nach Möglichkeit – vor allem bei ausgeprägter Neurodermitis - im Zweistundentakt eingecremt werden, um dadurch eine intensive Pflege zu garantieren. Sofern es aber aus beruflichen bzw. aus zeitlichen Gründen gegebenenfalls nicht möglich ist, die Haut mehrmals täglich zu behandeln, sollte die Anwendung dennoch mindestens morgens und abends erfolgen. Darüber hinaus erweist sich ein hautbesänftigendes Ölbad für Neurodermitis-Patienten als äußerst wohltuend, entspannend und feuchtigkeitsspendend. Juckende Schuppen und Krusten lassen sich im Zuge dessen sanft lösen, irritierende Schmutzpartikelchen oder allergieauslösende Stoffe werden schonend entfernt, und die Haut fühlt sich nach dem Bad weicher und glatter an. Viele Neurodermitiker neigen in der Regel dazu, dem Badewasser zusätzlich zum Öl einen wohlriechenden Badeschaum hinzuzufügen, in der Hoffnung, dass dieses die Intensität des gewünschten Pflegeeffektes noch erhöht. Das Gegenteil ist aber der Fall: Badeschaum trocknet die Haut stattdessen eher aus, ebenso wie Seife oder ähnliche Reinigungsprodukte. Besser, man versorgt die empfindliche Haut unmittelbar nach dem Baden mit einer pflegenden, reichhaltigen Salbe oder Creme. Denn somit werden auch die wertvollen, pflegenden Inhaltsstoffe des Öls länger und nachhaltiger gespeichert. Zum Haarewaschen eignen sich milde Baby- oder Kindershampoos im Übrigen sehr gut. Sie spenden Feuchtigkeit und sind deshalb ideal für Haar und Kopfhaut. Auch für das tägliche Händewaschen sollte keine Seife genutzt werden. Vielmehr sind in Apotheken oder Drogerien rückfettende Waschstücke erhältlich, die der überempfindlichen Haut nichts „anhaben“ können. Sie entziehen der Haut weder Fett noch Feuchtigkeit. |
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