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Hilfe gegen DurchfallDer Darm reinigt sich erst einmal selbstDurchfall ist keine Krankheit: Diarrhoe, so der medizinische Fachausdruck dafür, ist streng genommen nur ein Symptom - häufig begleitet von Übelkeit Fieber und Bauchschmerzen.Auslöser können Erreger (Salmonellen) in Lebensmitteln mit viel Eiweiß (z.B. Eier, Milch, Fisch) oder so genannte Campylobacter-Bakterien in Fleischwaren sein. Di ... e Giftstoffe zeigen ihre Wirkung bereits wenige Stunden nach der Aufnahme. In den meisten Fällen ist der Spuk nach ein paar Tagen vorbei Der Darm hat sich dann selbst gereinigtAber es gibt auch schlimmere Verlaufsformen des Durchfalls. Alarmzeichen sind hohes Fieber, starke Schmerzen, Blut im Stuhl und dunkler Urin. Tritt nach drei Tagen keine Besserung ein, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Der Körper darf auf keinen Fall austrocknen Bei Säuglingen und Kleinkindern muss schon früher reagiert werden. Babys sollten bereits nach sechs, Kleinkinder nach zwölf Stunden zum Arzt gebracht werden. Denn bei Kindern, alten oder immungeschwächten Menschen kann der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust schnell lebensbedrohlich werden. Wie man den Flüssigkeitsverlust am besten ausgleicht? Grundsätzlich gilt es bei allen Durchfallerkrankungen, viel zu trinken (mindestens zwei Liter am Tag). Bewährt hat sich ein Kamille-Brombeerblätter-Tee, der ungesüßt getrunken wird: 1 TL Brombeerblätter und 1 TL Kamillenblüten mischen und mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen abseihen und in kleinen Schlucken den Tag über trinken. Die Gerbsäure der Beeren wirkt antibakteriell, beruhigt die Magen- und Darmschleimhaut und wirkt krampflösend. So können Omas Hausmittel helfen Omas alte, bewährte Hausmittel helfen immer noch sehr gut: Bei Durchfall ist Schonkost angesagt. Fette und stark gewürzte Speisen sind tabu. Besser ist ein geriebener Apfel. Sein Wirkstoff Pektin quillt im Darm auf und bindet außerdem Flüssigkeit. Möhrensuppe Auch eine spezielle Möhrensuppe lindert die Darmbeschwerden. Das Rezept: 500 Gramm geputzte Möhren eine halbe Stunde lang in etwas Wasser am Kochen halten, drei Gramm Salz hinzufügen und anschließend durch ein Sieb passieren. Dann mit einem Liter abgekochtem Wasser auffüllen, kurz aufkochen lassen und über den Tag verteilt trinken. Bauchschmerzen sind ausgesprochen unangenehm. Vor allem wenn sie krampfartig kommen. Reiswasser hilft bei Durchfall Zutaten: 200 g Reis, 1 gestrichener TL Salz Zubereitung und Anwendung: Reis gründlich waschen, zusammen mit dem Salz in 1 Liter Wasser 30 Minuten köcheln lassen. Dann abgedeckt 30 Minuten ziehen lassen und abseihen. Über den Tag verteilt mehrmals eine kleine Tasse davon trinken. Wirkung: Reis hat sich bei Magen- Darm- Erkrankungen als gutes Heilmittel bewährt. Weil es die Schleimhäute beruhigt und Reizungen lindert. Bringt so den Durchfall auf sanfte Weise zum Stoppen. Trockenhefe gegen Durchfall Trockenhefe hilft sowohl im Akutfall als auch zur Vorbeugung. Die medizinische Trockenhefe kann man schon Kindern ab zwei Jahren verabreichen. Ei Erwachsenen hat sich vor allem der Wirkstoff der Uzara- Wurzel bewährt. Gut ist auch ein Elektrolytpulver, um bei schweren Durchfällen lebenswichtige Spurenelemente und Mineralstoffe im Körper wieder auszugleichen. Wie Schmerzen und Krämpfe gelindert werden können? Bei Bauchschmerzen hilft ein warmer Bauchwickel mit einem Schuss Essig. Dreimal täglich etwa 20 Minuten auflegen Auch ein Heizkissen (niedrigste Stufe einstellen) oder die Wärmflasche sind wohltuend. Bei Bauchkrämpfen hat sich die Darmmuskulatur verkrampft Das verursacht die Schmerzen. Hier hilft ein Tee aus Fenchel. Kamille oder Pfefferminz (Apotheke), vier bis fünf Tassen über den Tag trinken. Nicht süßen. Auch die Wärmflasche tut gut und wirkt krampflösend. Gehen die Krämpfe trotz dieser Hausmittel nicht weg, sollten sie unbedingt den Hausarzt um Hilfe bitten. Wo zu Hause die Erreger lauern Sie sind in Fisch, Geflügel, Meerestieren, Hackfleisch, Eiern- und Milchspeisen. Deshalb immer im Kühlschrank lagern und vor dem Verzehr mindestens 10 Minuten bei 8o Grad garen. Küchengeräte nach Gebrauch immer mit heißem Wasser und Spülmittel abwaschen, Küchentücher und Lappen regelmäßig wechseln. Stets die Hände waschen, wenn Sie oben genannte Nahrungs- mittel angefasst haben. Wann Sie zum Arzt müssen Grundsätzlich vergeht ein harmloser Durchfall bei einem gesunden Erwachsenen von selbst. Hält er jedoch länger als drei Tage an oder verläuft er ungewöhnlich heftig, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Ein chronischer Durchfall (länger als zehn Tage) muss in jedem Fall behandelt werden. |
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Diarrhoe, so der medizinische Fachausdruck dafür, ist streng genommen nur ein Symptom - häufig begleitet von Übelkeit Fieber und Bauchschmerzen.