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Künstliche Beatmung
Gesundheit Tipps - Hilfe bei Verletzungen und Wunden

Künstliche Beatmung

Künstliche Beatmung kann lebensrettend sein. Sie wird bei Vergifteten, Ertrinkenden, Unterkühlten und bei vom Blitz Getroffenen notwendig. Bevor man mit künstlicher Beatmung beginnt, muss die Mundhöhle des Bewusstlosen von Fremdkörpern (Gebisse, aber auch Schlamm und Pflanzenteile) befreit werden. Dann legt man den Patienten auf den Rücken und platziert eine zu
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usammengerollte Jacke unter die Schulterblätter, damit Hals und Kopf nach hinten gestreckt werden. Mit gespreizten Händen umfasst man den Brustkorb, presst ihn unter Zuhilfenahme des eigenen Körpergewichts zusammen und lässt wieder locker. So vollzieht man das Ein- und Ausatmen nach. Zwischendurch kann eine Herzmassage angebracht sein. Diese Methode ist sehr anstrengend, und es ist gut, wenn sich mehrere Helfer abwechseln können. Man kann auch Mund-zu-Mund-Beatmung anwenden. Man legt dem auf dem Rücken liegenden Bewusstlosen eine Hand auf den Kopf und beugt ihn nach hinten, die andere Hand unters Kinn und bläst ihm durch die Nase oder den leicht geöffneten Mund den eigenen Atem ein. Die sofort benachrichtigte Rettungswache wird Beatmungsapparate mitbringen.

von Marco Müller
 
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