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Gartenzaun selber bauenEin Gartenzaun dient der Markierung des eigenen Grundstücks, als Schutz vor aufdringlichen Nachbarn oder als Verzierung des Gartens. Ein Gartenzaun ist unverzichtbar, wenn er auch oft mehr Zierde als Schutz darstellt.Wer seinen Gartenzaun selbst bauen möchte, wird meist auf Holz als Material zurückgreifen. In der Regel wird Tannen- un ... Fichtenholz verwendet, da es recht preisgünstig ist. Lärchenholz ist schöner, härter aber leider auch teurer.Bevor man mit dem Zaunbau beginnt, muss berechnet werden, wie viel Holz benötigt wird. Auch die Menge der Pfosten ist wichtig. Man will ja nicht mehrmals losfahren und Material besorgen. Latten und Pfosten bekommt man im Baumarkt. Das Holz ist meist schon druckimprägniert. Deshalb ist es auch so grünlich von der Farbe her. Wer das Holz vor vergrauen schützen will, muss Wetterschutzlasur auftragen. Man kann auch unbehandeltes Holz kaufen und es selbst imprägnieren. Die Pfosten werden direkt im Erdboden befestigt. Entweder verwendet man Bodenhülsen oder betoniert die Pfeiler ein. Nicht ganz so viel Halt bekommt der Zaun, wenn man die Pfeiler einfach nur eingräbt. 70 bis 80 cm tief müssen die Löcher schon sein, um einen festen Stand zu haben. Ist der Zaun nicht hoch und muss er nicht gar so stabil sein, ist diese Methode durchaus ausreichend. Bodenhülsen sind bei Holzpfeilern ideal, weil das Holz vor dem feuchten Erdreich geschützt wird ... Pfeiler ein. Nicht ganz so viel Halt bekommt der Zaun, wenn man die Pfeiler einfach nur eingräbt. 70 bis 80 cm tief müssen die Löcher schon sein, um einen festen Stand zu haben. Ist der Zaun nicht hoch und muss er nicht gar so stabil sein, ist diese Methode durchaus ausreichend. Bodenhülsen sind bei Holzpfeilern ideal, weil das Holz vor dem feuchten Erdreich geschützt wird. Es ist so langlebiger.Eck- und Endpfosten werden zuerst gesetzt. Für Stabilität muss gesorgt werden. Wackeln die Pfeiler, ist der ganze Zaun eine wacklige Angelegenheit. Der Abstand zwischen den Pfosten sollte 2,50 Meter nicht übersteigen. Den Verlauf des Zaunes sollte man mit einer Richtschnur markieren, damit er schön gerade bleibt. An die Pfosten werden waagerecht Zaunsriegel genagelt. Jeweils zwei reichen meist aus, um dem Zaun Festigkeit zu geben. An diese Zaunsriegel werden letztendlich die Zaunslatten genagelt. Auf einen gleichmäßigen Abstand ist zu achten. Auch die Zwischenräume müssen stets gleich sein. Bei Zaunhöhen von über 1,20 Metern ist eine Verstrebung der Eck- und Endpfosten notwendig. Auch Maschendrahtzäune lassen sich relativ leicht aufstellen. Die Pfosten werden in der Regel einbetoniert. Die Fundamentlöcher sollten 30x30 cm groß und mindestens 80 cm tief sein. Ist der Zaunpfosten einbetoniert, wird der unterste Spanndrahthalter montiert. Er muss dicht über dem Boden liegen. Anfangs- und Endpfosten müssen mit einer Strebe, Eck- und Zwischenpfosten mit zwei Streben zum Zaunverlauf hin abgestützt werden. Die Streben werden in den Beton gedrückt und fest mit dem Pfosten verschraubt. Nun muss der Beton erst einmal abbinden. Einfacher und nicht so aufwändig ist die Verwendung von Einschlag-Bodenhülsen für Stahlrohr-Zaunpfosten. Man sticht einfach ein Loch in den Boden, stellt die Bodenhülse darin auf und schlägt sie mit Hilfe eines schweren Hammers bis zum Erdboden ein. Egal, welche Methode man bevorzugt, mit einer Wasserwaage muss regelmäßig kontrolliert werden, dass die Pfosten genau senkrecht verankert sind. Um Streben montieren zu können, werden Strebenplatten benötigt. Am ersten, am letzten und an allen Eckpfosten müssen Drahtspanner montiert werden. Der Spanndraht muss genau auf Länge zugeschnitten werden (Zaunlänge plus 10 cm). Beginnend im Dorn des Drahtspanners des ersten Pfostens wird der Draht an allen Zwischenpfosten in die Halterung gesteckt. Der Draht wird mit einem Schraubenschlüssel gespannt, bis er sich maximal 2 cm zwischen den Pfosten herunterdrücken lässt. Der zugeschnittene Maschendraht wird an den oberen und unteren Enden aufgebogen und um den Spanndraht gelegt. Oben wird das Geflecht mit Bindedraht am Spanndraht befestigt. Schnell und einfach geht das mit einer Drahtbefestigungszange. Damit der Zaun sich nicht wölben kann, sollte er zweimal zwischen zwei Pfosten am mittleren Spanndraht mit Bindedraht befestigt werden. |
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