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Knoblauch (Allium sativum)
Haus und Garten - Tipps rund um die Pflege von Pflanzen

Knoblauch (Allium sativum)

Knoblauch gehört eigentlich nicht zu den Kräutern, sondern eher zu den Würz- und Heilpflanzen, darf aber in keinem Garten, bzw. in keiner Küche fehlen.  Der Boden, wo Knoblauch wachsen soll, darf auf keinen Fall frisch gedüngt sein, sollte aber doch nahrhaft sein. Humoser Boden in sonniger Lage wird be
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evorzugt. Die Zehen werden ca. 5 cm tief in die Erde gesteckt, in einem Abstand von 15cm. Reihenabstand 20-25cm. Die ideale Zeit zum pflanzen ist März bis April oder der Oktober. Knoblauch der im März-April gesteckt wird, kann man zusammen mit den Zwiebeln im August ernten, Knoblauch, der erst im Oktober gesteckt wurde, erntet man erst im kommenden Frühjahr. Um einen Erfolg haben zu können, ist es besser, man kauft Knoblauch zum Stecken und nimmt nicht die Zehen aus der Küche. Diese sind nicht immer keimfähig. Im Handel findet man einige Sorten von Knoblauch, die zum Stecken geeignet und auch keimfähig sind.

Wenn das Laub gelb und dürr geworden ist, ist die Zeit der Ernte gekommen. Die Knoblauchzwiebeln vorsichtig mit einer Gabel aus der Erde heben und samt Laub einige Tage lang in der Sonne trocknen lassen. So lässt sich Erde besser entfernen. Besser abstreifen, nicht abklopfen, damit keine Schäden an den Zwiebeln entstehen. Die einfachste Art Knoblauch aufzubewahren ist es, sie zu Zöpfen zu flechten. Sie sehen nicht nur dekorativ aus, sondern ist auch eine Platz sparende Methode, Knoblauch über den Winter zu lagern.

Knoblauch kann man in sehr vielen Speisen verwenden, in Suppen, wie in Soßen, aber auch in Fleischgerichten, Salaten und unbedingt, wenn man etwas Südländisches kocht. Einzelne Knoblauchzehen, fein säuberlich geputzt kann man auch in Essig und/oder Öl einlegen, sie schmecken hervorragend.

Knoblauch hat eine sehr vielseitige Wirkung, die unsere Gesundheit positiv beeinflussen kann. Er wirkt Blutdrucksenkend, antibakteriell, stärkend und vor allem wirkt er vorbeugend gegen Altersprozesse. Rohe Zehen oder der Saft vom Knoblauch sind reich an Vitaminen A, B und C. Gekocht oder gebraten geht der Großteil dieser leider verloren.
 
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