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Oleander
Haus und Garten - Tipps rund um die Pflege von Pflanzen

Oleander

Der Oleander oder wie man ihn noch nennt: Rosenlorbeer, gehört zu den so genannten Hundsgiftgewächsen (Apocynaceae). Beim Oleander sind durchweg alle Pflanzenteile giftig. Beim Oleander handelt es sich um einen immergrüne verholzende Pflanze. Der Oleander hat lanzettförmige, ledrige, ca. 6 cm  bis 10 cm lange dunkelgrüne Blätter. Dies sind in de
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der Regel zu dritt, quirlförmig angeordnet und stehen am Ast.

Die zwittrige Blüte des Oleanders ist fünfzählig. Die Blütezeit des Oleanders erstreckt dauert von Mitte Juni bis in den September. Je nach Sorte und Züchtung ist die Blüte weiß, gelblich oder in verschiedenen rosa- bis violetten Tönen erhältlich. Der Oleander hat ein großes Verbreitungsgebiet, das sich von Südspanien bis nach Marokko erstreckt, darüber hinaus ist er im ganzen Mittelmeergebiet, dem Nahen und Mittleren Osten, sowie von Indien bis nach China anzutreffen.

Oleander enthält das herzwirksame Glykosid Oleandrin, das Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfe bewirken kann. Bei einer starken Dosierung können Herzrhythmusstörungen und Blockierungen der Erregungsleitung am Herzen auftreten. Es kann sogar zum Tode führen, weil ein Herzstillstand eventuell auftreten kann.

Wenn das Gift in kleine Wunden in der Haut gelangt, kann es Reizungen auslösen. Oleander wird in der Homöopathie eingesetzt. Er wirkt  blutdrucksenkend und kann zur Stärkung des Herzens und zur Heilungsunterstützung, zum Beispiel bei einer Darmentzündung dienlich sein.

Seit rund 400 Jahren wird der Oleander in Mitteleuropa gezüchtet. Verwendet wird er in der Regel als Zier- und Gartenpflanze. Er verbreitet sich durch Stecklinge. Um eine Vermehrung herbei zu führen, sollten jedoch nur kräftige Triebspitzen ausgesetzt werden, die keine Blüten besitzen.

Die Triebspitzen werden mit einer Schere, oder einem Messer geschnitten. Aber Vorsicht! Oleander kann von Schild- und Blattläusen befallen werden, wobei eine Bekämpfung der Blattläuse ausschließlich mit kältefreiem Pflanzenspray empfohlen wird.

Bei einem geringen Befall durch Schildläuse kann man diese mit einem nassen Tuch, oder einem Schwamm bekämpfen. Ist der Befall stärker, wird Pflanzenspray empfohlen.