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| Haus und Garten - Tipps rund um die Pflege von Pflanzen | |
RosenpflegeRosen sind die beliebtesten Gartenblumen. Wenn man sich an ein paar Grundregeln hält, ist die Rosenpflege recht einfach.StandortRosen lieben die Sonne. Ost- und Westseiten sind hervorragend geeignet. Bei Südlage kann es unter Umständen zu Hitzestaus kommen. Kleinblütige Rosen sind bei der Standortfrage nicht so anspruchsvoll. Der Standort sollte immer hell... und luftig sein. Je sonniger eine Rose steht, um so dichter ist ihr Laub und um so reicher blüht sie. BodenRosen lieben humose, tiefgründige Lehmböden. Bei Tonböden sollte viel Sand eingearbeitet werden. Moorböden mögen Rosen nicht, sie sind ihnen zu sauer und nährstoffarm. Mit Sand, Lehm, Kalk und Kompost kann man diese Böden aber aufarbeiten. Torf sollte nicht für Rosen verwendet werden. Bei nassen Böden bringt eine Drainage oder eine Kiesschicht im Pflanzloch Besserung.PflanzenDie beste Pflanzzeit für Rosen liegt zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai. Natürlich pflanzt man nicht bei Bodenfrost. Container Rosen können das gesamte Jahr über gepflanzt werden.Wenn man die Wurzeln der Rosen vor dem Pflanzen anschneidet, erleichtert das den Pflanzen das Anwachsen im Boden. Man sollte aber nicht zu viel schneiden. Angetrocknete Triebspitzen entfernt man mit einer scharfen Rosenschere. Das Pflanzloch sollte man so groß ausheben, dass die Wurzeln der Rose nicht geknickt oder gebogen werden. Damit Frostschäden vermieden werden, sollte die Veredlungsstelle nach vollendeter Pflanzung etwa drei bis fünf cm unter der Erde befinden. Die Erde muss gut angedrückt werden, damit Hohlräume zwischen den Wurzeln geschlossen werden. Wenn eine alte Rose aussortiert wird, sollte man den Boden ein Jahr ruhen lassen, bis man eine neue Rose pflanzt. Ansonsten sollte der Boden bis zu einer Tiefe von 50 cm ausgetauscht werden. GießenRosen wurzeln sehr tief. Dadurch können sie aus großer Tiefe noch Wasser ziehen.Frisch gepflanzte Rosen müssen wöchentlich gewässert werden. Sonst muss man Rosen nicht so häufig gießen. Nur bei anhaltender Trockenheit gießt man, am besten morgens, durchdringend. Man sollte nicht über die Blüten und Blätter gießen, das fördert den Pilzbefall. DüngenNeu gepflanzte Rosen werden im ersten Jahr nicht gedüngt. Sie müssen erst gut einwurzeln. Im Frühjahr düngt man mit Volldünger. Er sollte Stickstoff, Phosphor und Kali enthalten, das ist wichtig zur Blütenbildung. Ab Juli darf kein Stickstoff mehr verwendet werden, sonst reifen die Triebe nicht aus. Ab September gibt man Kali zu, das festigt das Holz.Kübelrosen sollten den Sommer über einige Male mit organischem Flüssigdünger gedüngt werden. SchnittVerblühte Blumen müssen entfernt werden. Man schneidet die gesamte Dolde einschließlich des ersten Blattes ab. Die Rose treibt dann schneller wieder aus. Im Herbst wird nur ein leichter Formschnitt ausgeführt. Im Frühjahr werden die alten, vergreisten Triebe entfernt. Je stärker man eine Rose zurück schneidet, desto kräftiger ist der Neuaustrieb. Generell schneidet man bis auf drei bis sechs Augen zurück, etwa 10 cm über dem Boden. Bei rankenden Rosen ist ein jährlicher Rückschnitt nicht erforderlich.WinterschutzKübelrosen überwintert man am sichersten kühl, dunkel und windgeschützt. Eine Garage eignet sich prima. Die Erde muss feucht bleiben. Das ist wichtig!!! Man kann die Kübelrose aber auch samt Topf im Garten tief eingraben und anhäufeln.Rosenbögen und Kletterrosen werden mit Tannenreis umbunden. Auch normale Rosen sind für einen Winterschutz dankbar. Mit Erde, Stroh oder Kompost kann man um die Rose bis auf 20 cm anhäufeln. Neupflanzungen sollten generell angehäufelt werden. Wenn die Forsythie zu blühen beginnt, kann der Winterschutz entfernt werden. Schädlinge und KrankheitenEchter Mehltau tritt hauptsächlich bei trockenem, heißen Wetter auf. Befallene Triebspitzen und Blätter müssen entfernt werden. Ballentrockenheit ist durch wässern zu vermeiden. Backpulverpräparate oder Mehltaumittel helfen, die Erkrankung zu beseitigen.Sternrußtau tritt dagegen bei feuchtem Wetter auf. Auch hier müssen die Blätter entfernt werden. Mit speziellen Mitteln müssen die Pflanzen und der Boden besprüht werden. Den Boden mitzubehandeln ist wichtig, da der Pilz mit dem abfallenden Laub auf den Boden kommt und so wieder aufsteigen kann. Rosen werden gerne von Blattläusen, Rosenzikaden, Schildläusen, Rosentriebbohrern, Gallwespen und anderen Schädlingen aufgesucht. Lavendel zwischen die Rosen gepflanzt, hält viele schädliche Insekten ab. Ackerschachtelhalmbrühe kann, wenn man die Rosen damit besprüht, Abhilfe schaffen. Auch Brennnesselsud hilft gegen Läuse und Zikaden. Allerdings ist der Geruch sehr streng. Wenn die natürlichen Mittel nicht helfen, muss auf biologische oder chemische Pflanzenschutzmittel zurückgegriffen werden. Man sollte sich aber in jedem Fall von Fachpersonal beraten lassen. Um Krankheiten vorzubeugen, kann man pilzresistente Rosen pflanzen. |
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