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Schmucklilie (Agapanthus)
Haus und Garten - Tipps rund um die Pflege von Pflanzen

Schmucklilie (Agapanthus)

Die Schmucklilie gehört schon seit vielen Jahren zu den beliebtesten Kübelpflanzen. Es gibt sie in den Blütenfarben blau und weiß. Die weiße Sorte ist etwas teurer bei der Anschaffung, aber wer schon eine blaue hat, der sollte sich unbedingt auch eine weiße anschaffen.
Die Schmucklilie hat fleischige Wurzeln, ähnlich wi
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aglilien oder die Clivien. Man sollte sie nur dann verpflanzen, wenn es wirklich unbedingt notwendig ist. Je enger sie im Topf sitzt, umso üppiger ist ihre Blüte. Nach der Verpflanzung bleibt eine Blüteperiode meist aus. Sobald der Topf wieder ordentlich mit Wurzeln durchzogen ist, blüht sie wieder.

Die Schmucklilie benötigt relativ viel Wasser, und wöchentlich Düngergaben mit einem organischen Dünger. Sie liebt eine Stelle im Garten in voller Sonne, aber nach Möglichkeit Windgeschützt. Für sie ist überall ein Platz zu finden, sie passt mit ihrer Schlichtheit einfach überall dazu. Nach der Blüte wird das Gießen reduziert und wird nicht mehr gedüngt. Am besten im zweiten Drittel der Blüte die Düngergaben schrittweise reduzieren, und so die Düngung langsam einstellen.

Die Schmucklilie ist leider nicht winterhart, daher muss sie hell und kühl überwintert werden. Die Temperaturen sollten nicht mehr (aber auch nicht weniger), als 4-6°C betragen. Licht ist unbedingt erforderlich, eine dunkle Überwinterung wird im Allgemeinen nicht gut vertragen. Nach den Eisheiligen kann sie wieder an ihren Platz in der Sonne. Wenn die Temperaturen vor den Eisheiligen schon tagsüber um die 10 Grad betragen, darf sie auch da schon Stundenweise an die frische Luft, doch die Nächte sollte sie dann noch drinnen verbringen. Im Winter nur ganz wenig gießen!

Bougainvillea (Bougainvillea glabra)
Die Bougainvillea gehört zweifellos zu den interessantesten Gewächsen. Ihre leuchtend violetten Hochblätter beherbergen die fast schon unscheinbaren Blüten. In ihrer Pflege ist sie relativ einfach, doch fast jeder macht Anfangs Fehler beim Gießen und bei der Überwinterung.

Eine durchlässige Erde, ohne Staunässe ist das A und O bei dieser Pflanze. Staunässe wird überhaupt nicht vertragen, auch nicht für kurze Zeit. Die Pflanze reagiert sehr empfindlich auf nasse Füße. Auf dem Balkon und auf den Terrassen unbedingt regengeschützt aufstellen. Zeitweise Trockenheit fördert im hohen Maße die Blütenbildung, ebenso kühle Nachttemperaturen. Fröste jedoch werden nicht vertragen. Wer die Pflanze vor den Eisheiligen ins Freie stellt (Spricht nichts dagegen!), sollte trotzdem auf die Wetterprognosen achten. Bei drohenden Nachtfrösten, muss die Pflanze wieder ins Haus. Sie gedeiht in voller Sonne, vor Wind und Regen geschützt. Hochstämme müssen regelmäßig nachgeschnitten werden, damit die Form erhalten bleibt. Nach jeder Blüte die frischen Triebe um die Hälfte einkürzen, um die kommende Blüte anzuregen.

Im Herbst, bevor man die Pflanze einräumt, muss der Ballen einmal ausgetrocknet sein, bis die Pflanze alle Blätter abgeworfen hat. Die Pflanze wird im Herbst (auch im Wintergarten!) um die Hälfte, bzw. um 1/3 zurückgeschnitten. Der Rückschnitt garantiert für die kommende Saison eine üppige Blütenfülle. Im Sommer wird die Bougainvillea schon sparsam gegossen, im Winter ebenfalls. Fast trocken halten, bei etwa 10-15°C in einem hellen Raum. Lüften nicht vergessen, auch im Winter. Im Frühjahr so früh wie möglich rausstellen (vor Wind und Regen geschützt, anfangs ist eine schattige Stelle besser), aber wie schon erwähnt, bei drohenden Nachtfrösten muss sie unbedingt wieder ins Haus.
 
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