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| Haus und Garten - Tipps rund um die Pflege von Pflanzen | |
ZitronenbaumDer Zitronenbaum ist eine beliebte Kübelpflanze. Der Ursprung aller Citrus-Arten ist nicht klar. Man nimmt an, dass die Zitronenbäume ursprünglich aus Zentralasien kamen. Sie wurden früh kultiviert.StandortBei uns fühlen sich Zitronenbäume an einem sonnigen, windgeschützten Platz am wohlsten. Bei richtiger Pflege kann so ein Bäumchen schon mal drei Meter ho... ch werden. Zitronenbäume sind sowohl für den Garten, als auch für den Balkon geeignet. Sie blühen im Frühling in weiß und zart rosa. Die Blüten duften herrlich.ErdeZitronenbäume lieben lehmige Erde. Es gibt spezielle Erde für Zitrusfrüchte zu kaufen. Man kann aber auch die normale Blumenerde mit etwas Lehm vermischen. Für Hydrokultur ist der Zitronenbaum nicht geeignet.ÜberwinterungIm Sommer möchte das Bäumchen gern luftig und sonnig stehen. Im Winter ist ein Wintergarten ideal. In jedem Fall sollte es hell stehen. Die Temperatur darf nicht unter 10 Grad fallen, sollte aber auch nicht so hoch sein. Südfenster können im Winter zum Problem werden, da die Sonne hinter Glas stark brennt. Sonnenbrand kann die Folge sein. Besser geeignet ist ein West- oder Südwestfenster. Bekommt der Baum nur Licht aus einer Richtung, sollte der Baum regelmäßig gedreht werden. Neue Triebe wachsen immer zum Licht. Optisch wirkt das nicht schön.Gießen und düngenGießen sollte man nur so viel, bis das Wasser unten aus dem Topf herausläuft. Dann gießt man erst wieder, wenn die Erde beginnt, trocken zu werden. Gießen sollte man nie um die Mittagszeit. Wenn die Pflanze ihre Blätter einrollt, muss sofort gewässert werden. Alle 14 Tage sollte ein mineralischer Flüssigdünger verwendet werden. Zitronenbäumchen lieben entkalktes Wasser. Ansonsten werden die Blätter gelb. Im Winter können einige Wochen zwischen den Wassergaben liegen. Staunässe muss unbedingt vermieden werden.BeschneidenBeschneiden sollte man den Baum nur, wenn der Wuchs eingedämmt werden muss. Es gibt beim Zurückschneiden keine Besonderheiten. Nur blüht der Baum im nächsten Jahr dann nicht.UmtopfenUmtopfen sollte man erst, wen der Topf zu klein geworden ist. Das neue Pflanzgefäß darf aber nicht viel größer sein, als das vorherige. Zuerst füllt man eine Drainageschicht ein. Darauf kommt die Erde. Da diese lehmig und luftig sein sollte, können Styropurkügelchen, Blähton oder Perlite untergemischt werden. Nach dem Umtopfen gehört die Pflanze nicht gleich wieder in die pralle Sonne. Die beste Umtopfzeit ist das Frühjahr.Schädlinge und KrankheitenSchildläuse bekommen die Zitronenbäume relativ häufig. Man findet sie entlang der zarten Triebe. Mit chemischen Keulen kann man bei den Tierchen meist nicht viel erreichen, denn sie besitzen einen harten Panzer. Am besten, man sammelt oder kratzt sie vorsichtig mit einem Zahnstocher ab.Auch Spinnmilben treten häufig auf. Um sie zu vermeiden, sollte man die Blätter öfter feucht abwaschen. Auch bei Befall kann abwischen helfen. Meist zeigt es allerdings nicht viel Wirkung. Im Handel gibt es Mittel zum besprühen. Wollläuse können mit einer kleinen Zahnbürste entfernt werden. Ungeziefer bekommen Zitronenbäume häufig, wenn sie im Zug stehen. Zugluft ist unbedingt zu vermeiden! Braune Blattränder können von zu viel Dünger kommen. Wirft der Baum seine Blätter gar ab, kann das an Eisenmangel liegen. Wenn man den Baum zu viel gießt, wirft er oft die Blüten oder die Früchte ab. Staunässe und Wurzelfäule sind meist die Ursache. TippDas regelmäßige Einsprühen mit verdünntem Algensaft fördert eine sattgrüne Blattfarbe und die Widerstandskraft der Pflanze. Algensaft hat keine Nebenwirkungen und ist für alle Pflanzen geeignet. Alle drei bis vier Wochen reicht als Anwendungszeitraum.Anzucht und VermehrungZitronenbäume kann man leicht selber ziehen. Einfach einen Zitronenkern von Fruchtfleisch befreien und in Anzuchterde oder Kokohum setzen. Vorsichtig wässern und nach einiger Zeit bildet sich daraus ein erster Trieb. Vermehrung durch Stecklinge ist auch möglich, aber eher nur etwas für Fachleute. |
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