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Rosenkohl einfrierenRosenkohl gibt es immer nur in handelsüblichen Mengen von mindestens einem Kilogramm. Dies kann durchaus für eine Mahlzeit in einem Single- oder Zweipersonenhaushalt zu viel sein. Deshalb ist das Einfrieren eine gute Möglichkeit, den Rosenkohl haltbar zu machen.Die richtige Einfriermethode Früher sagte man dem Rosenkohl nach, dass er erst einmal ei ... e Portion Frost abbekommen muss, ehe man ihn tatsächlich genießen kann. Diese alte Weisheit kann man sich zu Nutze machen, wenn man den Rosenkohl einfrieren möchte.Anders als die meisten anderen Gemüsearten muss man Rosenkohl vor dem Einfrieren nämlich nicht extra blanchieren, um ihn anschließend verzehren zu können. Rosenkohl hält auch in rohem Zustand die Gefriertemperaturen super aus und verändert Konsistenz und Geschmack nur mäßig, insofern man ihn korrekt aufgetaut hat. Denn hier liegt die größere Fehlerquelle. Wer etwas ängstlich bezüglich der Keimbelastung nach dem Auftauen ist oder wer infektanfällige Personen in seinem Haushalt verköstigt, der kann selbstverständlich auch auf das vorherige Blanchieren zurückgreifen. Den Rosenkohl vor dem Einfrieren deshalb für zwei Minuten in kochendes Salzwasser geben und anschließend in Eiswasser „abschrecken“. Keime werden so wirksam abgetötet. Bei beiden Methoden jedoch immer nur den geschälten, gewaschenen und gut abgetropften Rosenkohl verwenden. Nun kann man wählen, ob man den Rosenkohl bereits portionsweise in einz ... ieren zurückgreifen.Den Rosenkohl vor dem Einfrieren deshalb für zwei Minuten in kochendes Salzwasser geben und anschließend in Eiswasser „abschrecken“. Keime werden so wirksam abgetötet. Bei beiden Methoden jedoch immer nur den geschälten, gewaschenen und gut abgetropften Rosenkohl verwenden. Nun kann man wählen, ob man den Rosenkohl bereits portionsweise in einzelne Behälter gibt oder auf einen einfachen Trick zurückgreift. Den Rosenkohl kann man auf einem Teller oder einem Tablett auslegen und so unverpackt in das Gefrierfach stellen. Nach 30 Minuten ist der Rosenkohl angefroren und wird wieder aus dem Gefrierfach entnommen. Jetzt kann man ihn in einen großen Behälter geben, den man jedoch mit einem wieder verschließbaren Verschluss versehen und nicht zuschweißen sollte. Die bereits angefrorenen Röschen frieren nun nicht mehr aneinander fest und können aus der großen Verpackung einzeln entnommen werden. Fehler beim Auftauen vermeiden Wie bereits erwähnt liegt die größte Fehlerquelle beim Einfrieren von Rosenkohl nicht im Einfrieren selbst sondern im Auftauen. Nimmt man den Rosenkohl aus der Tiefkühltruhe und lässt ihn bei langsamer Wärmezufuhr entfrosten, so entweicht eine große Wassermenge und der Rosenkohl schwimmt sozusagen in seinem eigenen Saft. Dadurch wird er weich und matschig und bekommt eine gummiartige Konsistenz. Dies zu vermeiden gelingt nur, wenn man den gefrorenen Rosenkohl direkt in das Kochwasser gibt. Das heiße Wasser beschleunigt den Tauvorgang und der Rosenkohl bleibt bissfest. Man muss jedoch zwingend beachten, dass gefrorener Rosenkohl von der Garzeit her nicht mit frischem Rosenkohl zu vergleichen ist, sondern viel schneller fertig wird, egal ob er roh gefroren oder vorher blanchiert wurde. Deshalb regelmäßig die Garprobe machen. Nach etwa zwölf Minuten ist er fertig. |
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