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Espressomaschine entkalken
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Espressomaschine entkalken

Je nach Härtegrad des Wassers in der Region kann eine Espressomaschine mehr oder weniger schnell verkalkt sein und einen Entkalkungsvorgang benötigen. Ob eine Espressomaschine verkalkt ist, erkennt man in erster Linie daran, dass der fertige Espresso nur noch sehr langsam durch die Öffnung nach außen tröpfelt oder in einem
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dünnen Strahl fließt.

Oder aber man sieht weiße Ablagerungen an den verschiedenen Maschinenteilen. Dann ist es Zeit zum Entkalken.

Womit wird entkalkt?

In den meisten Fachgeschäften, die Espressomaschinen vertreiben, werden auch spezielle Entkalkungsmittel für Espressomaschinen angeboten. Im Grunde genommen ist aber jede Säure zum Entkalken geeignet. Bleibt nur die Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen.

Früher wurde immer mit Ameisensäure entkalkt. Diese kann man in speziellen Chemiefachgeschäften oder in der Gartenabteilung von Baumärkten finden. Mittlerweile wird diese jedoch durch Essiglösungen und Zitronensäure ersetzt. Für das Entkalken mit Essig kann man einen handelsüblichen Essig aus dem Supermarkt verwenden.

Zitronensäure erhält man als Körnchen in Drogeriemärkten, aus denen man mit einem Teelöffel Pulver auf einen Liter Wasser eine Lösung herstellt. Hin und wieder kommen auch Zahnreinigungstabs zum Einsatz. Ihr Effekt ist der Gleiche, eine Gesundheitsgefährdung kann gänzlich ausgeschlossen werden.

Wie wird entkalkt?

Egal ob man nun Spezialreiniger, Essig, Zahntabs oder Zitronensäure verwendet, die Vorgehensweise beim Entkalken der Espressomaschine ist immer die gleiche. Zunächst einmal stellt man aus dem Mittel der Wahl eine gebrauchsfertige Lösung her, die wegen ihrer ätzenden Eigenschaften keinen Hautkontakt haben sollte.

Dann entfernt man alle abbaubaren Elemente von der Espressomaschine. Diese werden in die Säure eingelegt und längere Zeit, am besten über Nacht, darin einweichen gelassen.

Nach Ende der Einwirkzeit entnimmt man die Bauteile und spült sie gründlich mit Wasser ab und durch. Es muss gewährleistet sein, dass keine Säurereste mehr daran verblieben sind. Nun setzt man die Espressomaschine wieder zusammen.

Die zuvor verwendete Lösung soll nicht weg geschüttet werden, sondern kommt nun zum Einsatz. Man füllt sie in den Wassertank der Espressomaschine und geht wie beim Espressokochen vor, lässt die Säure also durchlaufen.

Dies wiederholt man nun etwa drei Mal, lässt aber zwischen den Durchlaufvorgängen etwa sieben Minuten Pause. So werden alle festen Elemente der Espressomaschine vom Kalk entfernt.

Nun muss nachgespült werden. Hierfür wird klares Wasser durchlaufen gelassen. Auch dies wiederholt man etwa drei bis vier Mal, wobei für jeden Spülvorgang frisches Wasser verwendet werden muss. Nun ist die Espressomaschine fertig.

Der erste gekochte Espresso ist jedoch nicht für den Verzehr geeignet, denn er kann noch Minimalbestandteile der Säure enthalten. Er muss also entsorgt werden. Ab dem zweiten Durchlauf kann man den Espresso wieder genießen.
 
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