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Wasserkocher entkalken
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Wasserkocher entkalken

Wenn ein Wasserkocher verkalkt ist, so stellt das nicht nur ein optisches Problem dar. Zugegebenermaßen sehen die weißen Stellen nicht gerade appetitlich aus, aber die Kalkablagerungen haben auch einen finanziellen und umweltspezifischen Aspekt.

Je mehr Kalk sich im Wasserkocher befindet umso länger dauert es bis das Wasser aufgekocht ist. Es
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Es wird also mehr Energie benötigt, um den gleichen Effekt zu erzielen, wie bei einem kalkfreien Wasserkocher und dies sollte nicht nur für Umweltbewusste, sondern auch aus Stromspargründen der Startschuss für das Entkalken des Wasserkochers sein.

Säure gegen Kalk

Kalk reagiert äußerst empfindlich gegen Säure und deshalb ist dies das Mittel der Wahl, wenn es dem Kalk an den Kragen gehen soll. Welche Säure man verwendet, darin ist ein Wasserkocher nicht sonderlich wählerisch.

Von professionellen Kalkreinigern ist man mittlerweile aber abgekommen und so haben diese der Essiglösung und der Zitronensäure Platz gemacht. Beides sind kostengünstige Möglichkeiten, den Kalk im Wasserkocher zügig und ohne Nebenwirkungen los zu werden.

Wie wird entkalkt?
 
Egal für welche Säure man sich entscheidet, man füllt den Wasserkocher bis zur Maximalbefüllungsgrenze mit Wasser, in der Regel ist dies ein Liter, und gibt in der entsprechenden Menge das Zitronensäurepulver oder den Essigessenz hinzu. Nun kocht man das Wasser auf, bis der Wasserkocher automatisch abschaltet.

Der Kalk hat sich normalerweise entfernt und nach dem Ausschütten der Säure können Kalkrückstände problemlos mit einem Tuch weg gewischt werden. Nun füllt man klares Wasser in den Kocher und kocht dieses ebenfalls auf, um den Wasserkocher von der Säure zu befreien. Fertig ist das Entkalken.

Ascorbinsäure als Alternative

Wie Zitronensäure und Essig, ist ebenfalls Ascorbinsäure bestens zur Kalkentfernung geeignet. Sollte man also weder Essig noch Zitronensäure im Haus haben, so kann man sich mit einem einfachen Trick schnell helfen.

Ascorbinsäure ist nämlich in den in fast allen Haushalten zu findenden Aspirin Brausetabletten enthalten. Gibt man eine solche Tablette auf einen Liter Wasser, so erhält man ebenfalls eine gebrauchsfertige Lösung zum Entkalken. Einfach den Wasserkocher mit einem Liter befüllen, Aspirin dazu, warten bis die Tablette sich vollständig aufgelöst hat und dann genauso vorgehen, wie bei Essig und Zitronensäure.

Ein Tipp für Preisbewusste

Hat man nicht nur einen Wasserkocher im Haus sondern auch andere Gerätschaften, an denen sich gerne Kalk ablagert, so sollte man an einem Tag alle Geräte entkalken. Die Säure aus dem Wasserkocher muss nämlich  nicht gleich entsorgt werden, sondern man kann sie weiter verwenden.

Deshalb: Wasserkocher entkalken, dann die Lösung durch die Kaffeemaschine laufen lassen, anschließend ist die Espressomaschine an der Reihe und auch die Wasserschale eines Eierkochers kann noch mit behandelt werden. Die Wirkungskraft der Säure reicht nämlich für die Verwendung bei all diesen Geräten nacheinander aus.