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| Haushalt Tipps / Haushaltstipps - Ungeziefer und Schädlinge Tipps | |
Grasmilben bekämpfenGrasmilben oder auch Herbstgrasmilben können beim Menschen die Erntekrätze hervorrufen. Die zur Klasse der Spinnentiere und zur Ordnung der Milben gehörenden kleine Tierchen sind keine angenehmen Genossen. Ihre Larven befallen vor allem Mäuse, aber auch Hunde, Katzen, Menschen und andere Säugetiere.Bei und treten Grasmilben vor allem während der Sommermonate au ... ie in Gärten und auf Wiesen auftreten, ist es einfach, sich zu infizieren.Die Larven sind sehr klein und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Wenn man ein Stück weißes Papier auslegt, kann man die Tiere damit anlocken. So verraten sie ihre Anwesenheit. Die Eier werden im Gras abgelegt. Wenn die Larven geschlüpft sind, gehen sie sehr gern auf Warmblüter über. Ähnlich wie bei einer Zecke, haften die Larven mit einem Saugrüssel an der Saugstelle fest. Mit Vorliebe nehmen sie Lymphe auf. Sie können stundenlang saugen. Sind sie satt, lassen sie sich fallen. Über mehrere Nymphenstadien entwickeln sie sich zu erwachsenen Tieren. Die Erntekrätze geht mit Juckreiz, Hautrötungen und juckenden Quaddeln einher. Bettwärme verstärkt die Schadwirkung. Die Larven können durch abwaschen entfernt werden. Nach 10 bis 14 Tagen klingen die Beschwerden ab. Verhindern kann man eine Übertragung nur, wenn man jeden Kontakt mit Gras und Moos meidet. Lange Beinkleidung empfiehlt sich, am besten die Hose noch in die Socken stecken. Eine Picknickdecke kann gute Dienste erweisen. Die Larven sollen sich auch von den Duftstoffen abhalten lassen, die sonst auch Mücken vertreiben. Die regelmäßige Einnahme von Vitamin-B-Komplex-Tabletten über die Gefahrenzeit hinweg, sollte ebenfalls helfen. Der durch die Tabletten veränderte Körpergeruch vertreibt die Larven. Mittel, die gegen Zecken helfen, tun auch gegen Milben ihren Dienst. Auch Tiere leiden unter den Milben. Sie sollten ebenfalls behandelt werden. Sonst können sie ja auch immer wieder zum Wirt werden. Der Tierarzt weiß sicher Rat. Teebaumöl, welches oft als Hausmittel eingesetzt wird, ist bei Tieren nicht geeignet, da es bei den Vierbeinern giftig wirkt. Nach dem Pflanzenschutzgesetz sind keine Bekämpfungsmittel (Akarizide) gegen die Grasmilbe zugelassen. Eine Möglichkeit sie einzudämmen ist, schwarze Pappe, etwa 1 qm groß, im Gras auszulegen. Liegt die Pappe an der richtigen Stelle, kriechen die Larven auf diese und sammeln sich. Dort können sie mit Ölemulsion bekämpft werden. Mit NeemAzal T-S kann man frei lebende saugende und beißende Schädlinge bekämpfen. Die Tiere können sich nicht weiterentwickeln und vermehren. Das Mittel wird verspritzt. Da Milben zuwandern, sollte die Behandlung jeden Abend wiederholt werden. Da es sich um ein natürliches Mittel und nicht um eine chemische Keule handelt, kann es oft eingesetzt werden und hat keine Auswirkungen auf den Menschen. |
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