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Ratten bekämpfen
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Ratten bekämpfen

Das man Ratten in der näheren Umgebung hat, erkennt man daran, dass Kotbrocken umher liegen, Vorräte oder Textilien angefressen wurden, es unangenehm riecht und man Nistmaterial findet (Fetzen von Pappe, Dämmmaterial und ähnlichem).

In unseren Breiten kommen hauptsächlich Wanderratten vor. Man findet sie überall dort, wo ausreichend Nahrung und Verstecke vo
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den sind. Ein einziges Rattenpaar kann in einem Jahr bis zu 800 Nachkommen produzieren.

Das die Tiere über das WC ins Haus oder die Wohnung eindringen können, verhindert eine spezielle Rattenschutzklappe. Diese dient nur dem Schutz, nicht aber der Bekämpfung.

Wenn man viele Ratten in der näheren Umgebung hat, ist es sinnvoll, einen Schädlingsbekämpfer oder Kammerjäger mit der Beseitigung zu betrauen. Hat man nur wenige im Keller oder im Schuppen, kann man selbst versuchen, die Tiere zu erwischen.

Ratten sind schlau und misstrauisch.  Sie erkennen oft, wenn Giftköder oder Fallen ausgelegt werden. Man kann es aber nur immer wieder probieren. Haben sie einen Köder erst einmal akzeptiert, fressen sie ihn an Ort und Stelle auf. Deshalb genügen in der Regel wenige Köderplätze.

Das Ziel der Bekämpfungsmaßnahmen sollte die vollständige Ausrottung der Ratten auf dem eigenen Territorium sein. Jede noch so kleine Restpopulation der unliebsamen Nager führt zur erneuten Ausbreitung.
Giftköder sind am wirtschaftlichsten. Allerdings ist man auf die „Mitarbeit“ der Ratten angewiesen. Sie müssen den Giftköder auch fressen.

Streupulver hat einen sehr hohen Wirkstoffgehalt, kann aber verschleppt werden oder sich durch Luftzug ausbreiten.

Räuchermittel kann man nur im Freien einsetzen, zur Erdbautenbegasung.
Rattenfallen eignen sich, wo nur wenige Ratten auftreten. Ratten sind aber oft fallenscheu und so sehr schwer zu fangen.

Im privaten Bereich ist eine Katze eine große Hilfe. Katzen sind gute Rattenfänger. Inzwischen werden auch schon Hunde speziell zur Rattenvernichtung gezüchtet.

Damit die Giftköder keinen Schaden unter Mensch und Haustier anrichten können, werden Köderboxen benutzt. Sie müssen mindestens 20 cm hoch sein, damit die Ratten in hockender Stellung fressen können. Die Grundfläche sollte 50 x 30 cm betragen. Die Schlupflöcher sollten einen Durchmesser von 6 cm haben und unten seitlich an den gegenüberliegenden Seiten angebracht sein.

Damit Ratten sich gar nicht erst ansiedeln, sollte man auf hygienische und saubere Verhältnisse achten. Nahrungs- und Futtermittel dürfen nicht zugänglich sein. Küchenabfälle gehören in den und nicht auf den Kompost.  Geschlossene Komposter sind zu bevorzugen. Tauben sollte man nicht füttern, weil das Ratten anlockt.