Eckaquarium gestalten
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Eckaquarium gestalten

Wer sich ein Eckaquarium wünscht, hat im Hinblick auf die Gestaltungsmöglichkeiten mehr „Spielraum“. Unterschieden werden das „Corner-„ und das „Delta-Aquarium“, wobei bei Letzterem die Biegung der Vorderscheibe etwas geringer ausgeprägt ist als die beim Corner-Becken.

Ein solches Eckaquarium ist in jeder Hinsicht eine spannende Angelegenheit - aber nicht unbedingt etwas für den eher unerfahrenen Aquarianer. Aufgrund der besonderen, eckigen Form hat man beim Beobachten der Fische den Eindruck, einen tieferen Einblick in diese wunderbare Tier- und Pflanzenwelt zu bekommen, als bei der „Standardvariante“. Daher werden diese Aquarientypen häufig auch als Meerwasseraquarien genutzt.

Bevor man sich an die ...
Einrichtung „heranwagt“, kann zunächst die Rückwand angebracht werden, danach wird der Kies ins Becken eingefüllt und die verschiedenen Höhen können geformt werden. Steine in verschiedenen Größen, Tontöpfe usw. sind daraufhin an der Reihe. Bevor anschließend die Pflanzen eingesetzt werden, sollte man darauf achten, dass unbedingt die Bleibänder entfernt (sonst droht Vergiftungsgefahr für die Fische!) und die Wurzeln auf etwa einen Zentimeter gekürzt werden.

Wenn daraufhin der erste Teil des  Wassers eingefüllt wird, sollte dieses am besten bei relativ geringem Wasserdruck über den Filter geschehen, um zu verhindern, dass die zuvor liebevoll gestaltete Dekoration nicht beschädigt wird. Der Wasserstandspegel sollte nun noch nicht über der 6 cm-Marke unterhalb der vorgegebenen Füllmenge liegen, da ja erst noch die hohen Pflanzen eingesetzt werden müssen.
Tipp: Wenn auch die hinterste Ecke des Eckaquariums mit ein- oder zwei Pflanzen bestückt wird, entsteht später der Eindruck, das Aquarium sei eine „unendlich“ große Wasserwelt.

Erst wenn alle Pflanzen eingesetzt worden sind, darf das restliche Wasser nachgefüllt werden. Nun können schlussendlich auch der Heizstab, die Pumpe und die Leuchtröhren eingeschaltet werden, eventuelle Pflanzenreste müssen vorher allerdings noch entfernt werden, um nicht in den Filter zu gelangen. Und wenn dann zwei, bzw. drei Wochen später die Fische eingesetzt werden, schlägt das Herz eines jeden Aquarianers noch höher!