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Eidechse - und wie man ihr Lebensraum schenkt
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Eidechsen

Die Eidechse ist mit einer ganzen Anzahl von Arten bei uns heimisch, am weitesten verbreitet sind jedoch die Waldeidechse, die Zauneidechse, sowie die Mauereidechse. Fast jeder kennt sie, und weiß, dass sie bei uns heimisch sind – doch haben die Eidechsen bei uns einen eher schlechten Ruf abbekommen.

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deshalb fällt es kaum auf, dass die Eidechsen in den letzten Jahren zunehmend von der Bildfläche verschwanden – in der Tat gelten viele von ihnen schon seit längerem als stark gefährdet, stehen gar auf den roten Listen der meisten Bundesländer! Dennoch werden die Lebensräume, die die Eidechsen bewohnen können, zunehmend kleiner – sei es durch Straßenbau, die Rekultivierung von „Ödland“, die Aufforstung von Waldlichtungen, das zuschütten alter Steinbrüche... Möglichkeiten, den Eidechsen ihrer Existenzgrundlage zu berauben, gibt es viele – im großen wie im kleinen.

Besondere Qualität hat die Gefahr von streunenden Hauskatzen angenommen, welche auch die zunehmend besiedelten letzten Lebensräume der Eidechsen zerstören, indem sie Jagd auf die kleinen Echsen machen.

Wer diesen kleinen Gesellen, die einen nicht zu unterschätzenden Platz in unserem Ökosystem einnehmen, eine Bleibe bieten will, sollte daher vor allem darauf achten, dass nicht zu viele Katzen in der Gegend unterwegs sind... Auch sollte man seine Ordnungsliebe et
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r Eidechsen zerstören, indem sie Jagd auf die kleinen Echsen machen.

Wer diesen kleinen Gesellen, die einen nicht zu unterschätzenden Platz in unserem Ökosystem einnehmen, eine Bleibe bieten will, sollte daher vor allem darauf achten, dass nicht zu viele Katzen in der Gegend unterwegs sind... Auch sollte man seine Ordnungsliebe etwas hintenanstellen – denn die sog. „naturnahen“ Gärten werden meist von den Eidechsen bevorzugt. Herumliegendes Totholz, Steinhaufen, oder kleine Stellen ohne Bewuchs mit sandigem Untergrund stellen für die Eidechsen ideale Lebensräume dar. Versteckmöglichkeiten in Spalten, unter dem Holz, zwischen Steinen oder in Mauerspalten sind dabei ebenso wichtig, wie offene, sonnige Plätze, auf denen die kleinen wechselwarmen Gesellen Sonne tanken, und ihren Stoffwechsel auf Betriebstemperatur bringen können. Möglichst naturnaher, vielseitiger Bewuchs, um die verschiedenen Insekten anzulocken, welche die Nahrungsgrundlage bilden, und die Stellen Ödland, welche zum Beispiel die Zauneidechse für die Eiablage benötigt.

Abwechslungsreichtum ist also vonnöten, um den Eidechsen die nötige Lebensgrundlage zu bieten, jedoch fühlen sich die meisten in eher trockenen Gebieten wohler – kleine Mauern aus Natursteinen mit vielen Ritzen und Spalten bieten den lustigen kleinen Gesellen zum Beispiel eine ideale Möglichkeit, sich zu verstecken. Wer auf diese Weise ein kleines Hochbeet mit verschiedenen Kräutern errichtet, aber auch kahle Stellen mit lockerem, sandigem Untergrund anbietet, schafft ideale Voraussetzungen, gerade an einem sonnigen Morgen die kleinen Gesellen reglos auf Steinen oder anderen exponierten Flächen sitzen zu sehen, während sie sich aufwärmen.

Eine Ausnahme bildet die Waldeidechse: Sie mag auch feuchtere Gebiete, kann sogar schwimmen, und sich im Wasser vor Feinden verstecken! Kreativität ist also gefragt, wenn sie ihren Garten zu einem Eidechsen–Paradies umbauen wollen -  doch die kleinen werden es ihnen Danken, und viele kleine Insekten,  sowie auch Ameisen und ähnliches Getier in ihrem Garten in Schach halten.

Doch achten sie darauf, die schuppigen Gesellen nicht zu erschrecken – in Gefahrensituationen können diese nämlich ihren Schwanz an einer „Sollbruchstelle“ abwerfen, um so ihren Fressfeinden zu entkommen. Der wächst zwar wieder nach, und das Tier kann weiterleben wie bisher, doch einen solchen Schreck wollen sie den Kleinen doch nun wirklich nicht einjagen - oder?