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Funkwetterstation, Funk-WetterstationEine Funkwetterstation besteht aus zwei Teilen: der Basisstation und dem Sensor. Die Basisstation empfängt die Daten und wertet sie aus. Die Sensoren liefen die Messdaten und sorgen für die Datenübertragungen. Die Sensoren werden an dem jeweils gewünschten Messpunkt, z.B. am Fenster oder im Garten angebracht. Hier sammeln sie die Daten und übermitteln sie per Funk an die Basisstation. An der Basisstation werden die Daten auf einem LC-Display angezeigt und meist für einige Zeit gespeichert, so dass sie bei Bedarf wieder aufgerufen werden können. Es gibt auch teurere Stationen, die die Daten an einen PC liefern und eine Wettervorhersage für die nächsten Stunden abgeben können. Bei den Sensoren handelt es sich meist um ein Thermometer für innen und außen, ein Hygrometer, ebenfalls innen und außen, sowie ein Barometer für innen. Des Weiteren gehören hierzu ein Regenmesser sowie ein Windmesser für außen. Aufwendige Systeme besitzen auch die Fähigkeit, eine Webcam zu installieren, um die Bewölkung und die Strahlungsbilanz aufzeichnen zu können. Vorteil einer Funkwetterstation ist, dass die Daten vom Haus aus erfasst werden können, wodurch Übertragungsfehler und eine fehlerhafte Ablesung der Messwerte entfällt. Die Daten werden automatisch gespeichert und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Nachteilig ist, dass eine Stromversorgung benötigt wird bzw. ein Batteriebetrieb notwendig ist. Durch Laub und Schmutz im Regenwasser kann es ein, dass die angezeigten Daten nicht korrekt sind, zudem beobachten einfache Modelle den Wetterverlauf nicht. Diese einfachen Modelle verfügen aber meist über weitere Funktionen wie z.B. die Weckerfunktion, Uhrzeit, Datum, Wochentag. Mit einem solchen Modell lassen sich allerdings wohl kaum Wettervorhersagen berechnen, sondern eher Klarheit schaffen, welche Kleidung heute die richtige ist. Die Reichweite von Funkwetterstationen beträgt durchschnittlich 20 Meter auf freiem Feld, wobei der Messebereich zwischen –20 Grad Celsius bis 50 Grad Celsius liegt. Technisch bessere Geräte lassen bis zu drei Außensensoren einsetzten und verfügen zudem über eine Sonnenaufgang- und Unterganzanzeige, einer Luftfeuchtigkeitsanzeige sowie eine Anzeige der Mondphase. Eine Funkwetterstation ist bereits ab 20 Euro erhältlich. |
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