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WetterstationEine Wetterstation besteht aus verschiedenen Messegräten, die allesamt meteorologische Größen messen und so der Beobachtung des Wetters dienen. Wetterstationen finden ihren Einsatz zu staatlichen Wettermessungen und Prognosen (Deutscher Wetterdienst) sowie für private Zwecke.Im Allgemeinen wird zwischen analogen und digitalen Wetterstationen unterschieden. Eine analoge Wetterstation ist in sog. Wetterhütten untergebracht. Hierbei handelt es sich um kleine Kästen aus Holz oder witterungsbeständigem Kunststoff. Diese Kästen schützen die Messinstrumente nicht nur vor Regen und Schmutz, sondern sorgen gleichzeitig auch für korrekte Messwerte. Die Wetterhütten sind aus winddurchlässigen Lamellenwänden gebaut und sind von außen weiß angestrichen. So werden die Temperaturdaten nicht durch die Sonneneinstrahlung verfälscht. Bei Sonnenschein und leichter Bewölkung würde eine dunkle Oberfläche mehr Strahlung absorbieren, an die Innenluft abgeben und somit die Innen- gegenüber der Außentemperatur erhöhen. Eine Wetterhütte würde so immer eine zu hohe Temperatur aufzeichnen. Damit die Daten der Wetterstationen miteinander verglichen werden können, ist festgelegt, dass sie genau zwei Meter über einer Grasfläche und zehn Meter vom nächsten Baum entfernt aufgestellt werden müssen. Zudem sollte den ganzen Tag die Sonne darauf scheinen und der Wind sollte ungehindert darauf treffen können. Eine Wetterstation besteht aus einem Psychrometer, Maximun- und Minimumthermometer und einem Thermohygrographen. Zudem befinden sich außerhalb der Wetterhütte ein Regenmesser und ein Anemometer. Moderne Wetterstationen messen zudem auch die Globalstrahlung, Sonnenscheindauer und spezielle Werte wie Verdunstung und Bodentemperatur. Die Wetterstationen, die in einem Kaufhaus käuflich erworben werden können, verdienen ihren Namen eigentlich gar nicht, denn in der Regel sind sie für Innenräume ausgelegt und weisen Anzeigefehler von bis zu drei Grad Celsius Lufttemperatur und 20% relativer Luftfeuchtigkeit auf. Analoge Stationen benötigen keinen Strom und lassen eine bessere Beurteilung zu. Zudem macht der Benutzer weitere Beobachtungen wie Wetterverlauf, die bei automatisierten Stationen entfallen. Nachteilig ist, dass die Wetterdaten nur in gewissen Zeitabständen erfasst werden und immer von Hand abgelesen werden müssen. |
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