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Strompreis-Vergleich für Nachtstrom – Wie viel lässt sich sparen?

Strompreis-Vergleich für Nachtstrom

Nachtstrom, auch bekannt als Schwachlast- oder Niederstrom, wird von den meisten Energieversorgern angeboten.

ImageEs handelt sich hierbei um Strom, der den öffentlichen Stromnetzen in der Nacht entnommen wird. Eingeführt wurde der Nachtstrom ursprünglich, um die Auslastung der Stromkraftwerke gleichmäßiger verteilen zu können.

Denn in den Nachtstunden, zwischen 22 Uhr am
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am Abend und sechs Uhr am Morgen, wird in der Regel nur wenig Strom entnommen. Das gilt sowohl für private Haushalte, wie auch für zahlreiche Unternehmen.

Nachtstrom besonders günstig

Wer einen Strompreis Vergleich durchführt, wird schnell feststellen, dass Nachtstrom günstiger, als der tagsüber bezogene Strom angeboten wird. Üblich sind Einsparungen zwischen 20 und 50 Prozent, sagt man. Allerdings haben sich diese Werte in den vergangenen Jahren deutlich relativiert, da auch beim Nachtstrom immer höhere Preissteigerungen zu sehen waren.

Trotzdem ist Nachtstrom nach wie vor günstiger, als Tagstrom. Er wird allerdings häufig nur vom örtlichen Energieversorger, also in der Regel den Stadtwerken, angeboten. Sie haben hierfür spezielle Nachtstrom-Tarife im Angebot. Andere Energieversorger müssten hohe Durchleitungsgebühren zahlen, so dass der eigentliche Kostenvorteil des Nachtstroms wieder verschwunden wäre.

Voraussetzungen zur Nutzung von Nachtstrom

Um Nachtstrom aber überhaupt nutzen zu  können, bedarf es eines Zweitarifzählers, alternativ muss ein zweiter Stromzähler eingesetzt werden. Nur so lassen sich die Verbräuche für den Nacht- und den Tagstrom gesondert messen. Die Installation eines solchen Zweitarifzählers bzw. eines zweiten Stromzählers sollten beim Abschluss eines Nachtstrom-Tarifs ebenfalls mit kalkuliert werden. Im Strompreis-Vergleich werden sie indes oft nicht berücksichtigt.

Ein weiteres Problem beim Nachtstrom besteht darin, dass nur wenige Geräte sich nachts mit Strom versorgen und diesen zur Abgabe tagsüber speichern können. Ursprünglich wurde der Nachtstrom für die Nachtspeicherheizungen eingeführt.

Diese Heizanlagen wurden in den 1970er Jahren staatlich gefördert, haben also mittlerweile schon ein beträchtliches Alter. Aufgrund der Entwicklungen neuerer Heizungsmodelle sind sie als Auslaufmodell zu bezeichnen. Ihnen war es möglich, nachts Strom zu ziehen, diesen zu speichern und tagsüber abzugeben.

Kaum ein anderes Gerät im Haushalt kann dies, weshalb sich der Nachtstrom heute nur noch in den seltensten Fällen lohnen dürfte. Für Personen, die vorwiegend nachts arbeiten, etwa am PC, kann ein Nachtstromtarif hingegen wieder sinnvoll sein, wie lange diese Tarife allerdings aufgrund der geringen Nutzungsmöglichkeiten noch angeboten werden, steht in den Sternen.