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Was ist der Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater?
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Was ist der Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater?

Beide Berufe befassen sich mit der Behandlung der Seele, helfen bei seelischen Problemen. Sie bieten Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns.

ImageBehandelt werden Störungen wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und Zwänge.

Kurz gesagt, der Psychiater ist ein Fa
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Facharzt für seelische Erkrankungen oder Störungen. Er hat richtig Medizin studiert und sich dann für diese Fachrichtung entschieden. Psychiater gehen von der körperlichen Seite an psychologische Probleme heran, behandeln also eine Erkrankung des Körpers und zwar mit Medikamenten. Ein Psychologe hat in der Regel einen Hochschulabschluss im Fach Psychologie. Der Psychologe geht von der psychischen Seite an die Probleme heran, versucht also, nicht den Körper, sondern die Seele zu behandeln und das ohne Medikamente.

Psychologe

Psychologe darf sich nur nennen, wer einen Hochschulabschluss im Fach Psychologie hat. Durch das Studium besitzt der Psychologe umfassende Kenntnisse über menschliches Denken, Fühlen, Lernen, Verhalten und darüber, wie menschliches Verhalten beeinflusst werden kann. Man unterscheidet Spezialisierungen im Hauptstudium  in Klinische Psychologie und psychologische Behandlungsmethoden. Der Psychologe besitzt dadurch umfassende Kenntnisse über die seelisch-körperliche Gesundheit und Krankheit und die Grundlagen der wissenschaftlichen Psychotherapie.

Zusätzlich kann der Psychologe nach Abschluss seines Studiums eine mindestens dreijährige  psychotherapeutische Ausbildung absolvieren. Er darf sich dann Psychologischer Psychotherapeut nennen und ist damit qualifiziert, in Eigenverantwortung  eine Psychotherapie zu betreiben. Das Besondere an einem Psychologischen Psychotherapeut ist, dass er keine Medikamente zum Behandeln nutzt. Der Patient wird mit psychologischen Mitteln unterstützt, sich mit den Ursachen seines Leidens auseinander zu setzen und diese durch das Einüben neuer Verhaltensweisen zu überwinden. Ist doch auch ein körperliches Leiden mitverantwortlich, arbeitet der Psychologische Psychotherapeut mit Ärzten zusammen.
Viele Psychologen arbeiten als Schulpsychologen oder in der Wirtschaft in der Personalabteilung.

Psychiater

Der Psychiater ist ein Facharzt für seelische Erkrankungen. Für ihn hat die psychische Erkrankung körperliche Ursachen, die es zu behandeln gilt, meist mit Medikamenten.  Er beschäftigt sich kaum mit der Psyche des Menschen.

Um Psychiater zu werden, muss man erfolgreich Medizin studieren und danach eine mehrjährige Facharztausbildung absolvieren, bevor man seinen Abschluss in diesem Fach machen kann. Der Psychiater besitzt umfassende Kenntnisse über die Entstehung und die Verlaufsformen von Krankheiten des Geistes und der Seele. Er kann die Krankheiten erkennen und behandeln, meist mit Psychopharmaka.

Will der Psychiater auch Psychotherapie ausüben, muss er eine psychotherapeutische Zusatzausbildung abschließen. Er  darf dann die Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ oder Psychoanalyse“ führen.

Inzwischen kann man auch eine Facharztausbildung absolvieren, die mit dem Titel „Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“ oder „Facharzt für Psychotherapeutische Medizin“  abgeschlossen wird.